Weinlexikon

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Begriff Definition
Firne
Firnis bezeichnet die Gesamtheit aller Geruchsnoten, die bei älteren Weißweinen auftreten. Diese Weißweine haben den Höhepunkt ihrer Entwicklung erreicht oder bereits überschritten. Zunächst drückt sich die Firnis durch einen meist nussigen Duft aus, der immer schärfer wird und mit der Zeit die eigentlichen Aromen in den Hintergrund drängt. Edelfirnis wird das Stadium der Entwicklung genannt, bei dem sich die ursprünglichen Aromen und die Altersnote noch die Waage halten.
Flaschengärung
Das Verfahren der Flaschengärung wird für die Herstellung von Schaumwein und Sekt genutzt. Der Grundwein wird dabei ein zweites Mal in der Flasche vergoren. Bei Champagner ist dieses Verfahren zwingend vorgeschrieben.
Flaschenreife
Die Flaschenreife ist der letzte Schritt der Weinproduktion. Dabei wird der Wein in Flaschen abgefüllt gelagert und reift so zum erwünschten Endprodukt. Mit der Flaschenreife verändern sich das Aroma und so der Charakter des Weines teilweise stark.
Flor
Florhefe setzt sich mit einer Art Schaum oben auf den gärenden Wein. Sie schützt den Wein vor Oxidation und verleiht ihm ihren typischen Geschmack.
Feteasca
Die duftige Weißweintraube ist die meistangebaute Rebsorte in Rumänien. Es existieren zwei Subvarianten: Feteasca Alba und Feteasca Regala. Im deutschsprachigen Raum werden die Weine unter dem Namen „Mädchentraube“ vermarktet. Es entstehen aromatische, muskat-ähnliche Weine mit geringer Säure. Die früh reifende Sorte erbringt alkoholreiche Weine, die im Aroma an Pfirsich und Apfel erinnern. Oft werden sie restsüß angebaut.
Furmint
Der Furmint ist eine alte, weiße Rebsorte. Sie stellt neben Harslevelü und Muskotály die Haupttraube des berühmten Trokajer dar, einer der bedeutendsten und traditionsreichsten Weine der Welt. Heute entstehen auch trocken ausgebaute Weine aus Furmint. Mit dieser Rebsorte entstehen äußerst komplexe, finessenreiche Weine mit hoher Säure.