Die besten Bartender kommen aus Deutschland GSA Competition
  • 22. April 2013
  • Redaktion

Die besten Bartender kommen aus Deutschland

Mit einem spannenden Finale ging im Dinner-Club Albertina Passage in Wien die erste Made in GSA (Germany, Switzerland, Austria) Cocktail Competition zu Ende. Angetreten waren zehn Finalisten, die sich aus über 100 Teilnehmern für das Finale des Wettbewerbs für regionale Produkte qualifizieren konnten. Als Gewinn ausgeschrieben waren insgesamt 8.666,00 Euro, die von 50 Spirituosen, Likören und Limonadenherstellern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz beigesteuert wurden.

Unter den wachsamen Augen der erfahrenen Jury-Mitglieder Jvan Paszti (Cranberry Bar, Zürich), Heinz Kaiser (Dino’s Bar, Wien) und Klaus St. Rainer (Goldene Bar, München) präsentierten die fürs Finale angereisten Teilnehmer jeweils einen Long Drink und einen Short Drink.

Für diese Cocktails konnten sie Zutaten aus der ganzen Welt verwenden. Bestimmendes Element der Drinks musste allerdings mindestens eine regionale Spezialität aus dem Sponsoren-Pool sein, an dem sich im ersten Jahr bereits 50 Produkte beteiligten.

Mit Drink Gold Rush zum Erfolg

Das beste Händchen beim Kreieren seiner Cocktails und einem fast fehlerfreien Auftritt vor der Jury hatte schließlich Torsten Spuhn. Er gewann den ersten Platz und bekam dafür ein Preisgeld von 4.333,00 Euro überreicht. Torsten Spuhn ist Bartender und Betreiber von Modern Masters in Erfurt und zählt zu den meist prämierten Bartendern im deutschsprachigen Raum. Auf dem zweiten Platz, für den es ein Preisgeld von 2.600,00 Euro gab, landete Frederik Knüll aus Köln mit seinen Drinks "Herrenjedeck 2.0" und "Grandad´s Gusto". Er ist Bartender im Spirits in Köln. Einen Scheck über 1.733,00 für den dritten Platz erhielt schließlich der Berliner Christian Kern aus der Saphire Martini Lounge für seinen Drink "Hanse Sour" (sein zweites Rezept "Lütte Kümm" finden Sie hier). Franz Katzler aus dem österreichischen Retz landete auf dem vierten Platz. Vor allem seine selbst gezüchteten Kräuter und technische Performance überzeugte die Jury.

„Heimat an der Bar ist für mich selbstverständlich“, sagt Sieger Torsten Spuhn , der die Jury mit seinen beiden Cocktails "Gold Rush" und "Snow White & The Huntsman" überzeugen konnte. „Ich freue mich daher, gerade bei dieser anspruchsvollen Competition gewonnen zu haben.“

„Die Bar ist ein internationaler Ort, an dem das Regionale genauso selbstverständlich seinen Platz haben sollte wie das Exotische, das man aus fernen Kontinenten bezieht“, sagt Helmut Adam von MIXOLOGY, dem Magazin für Barkultur, das die Made in GSA Competition ins Leben rief. „Wir freuen uns, dass dies auch immer mehr Bartender erkennen und in ihrer täglichen Arbeit umsetzen.“

„Das Niveau im Finale war ungemein hoch“, sagt Jury-Mitglied Klaus St. Rainer von der mehrfach ausgezeichneten Goldenen Bar in München. „Jetzt hoffen wir, dass die Teilnehmer die Drinks auch in ihren Bars servieren. Viele Gäste wissen noch gar nicht, was ihre Region an flüssigen Schätzen bietet.“

Personen im Bild v.l.: Frederik Knüll (2. Platzierter), Torsten Spuhn (1. Platzierter), Helmut Adam (Herausgeber von Mixology und Veranstalter von Made in GSA), Christian Kern (3. Platzierter)

Dieser Beitrag stammt von und dem worldsoffood-Team
 

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