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Welcher Geschmackstyp sind Sie?

Wir Menschen lassen uns in Sachen Geschmackstypen in drei Klassen einteilen. Diese sind davon abhängig, wie viele Geschmacksknospen wir auf der Zunge haben, denn mit ihnen steht und fällt unsere Geschmacksleistung. Grundsätzlich wird hierbei zwischen Nichtschmeckern, Normalschmeckern und Superschmeckern unterschieden.

Normal oder Superschmecker?

Etwa die Hälfte der Menschen gehört zu den Normalschmeckern, auf deren Zunge sich etwa 200 Geschmacksknospen auf einer Fläche von einem Quadratzentimeter befinden. Nichtschmecker besitzen gerade einmal halb so viele Geschmackssensoren. Die Superschmecker vereinen rund 400 Geschmacksknospen pro Quadratzentimeter auf der Zungenoberfläche. Damit schmecken sie besonders fein und sind in manchen Fällen fähig Dinge herauszuschmecken, die für Normalschmecker nicht zu erkennen sind.

Woher kommen diese Extremschmecker?

Für das Erkennen der unterschiedlichen Geschmäcke, sind Gene verantwortlich. Dabei können für einen Geschmack mehrere Gene existieren, die die Rezeptoren für den entsprechenden Geschmack ausbilden.  Je mehr Gene ein Mensch demnach für die vereinzelten Geschmacksrichtungen besitzt, desto besser schmeckt er. Das gleiche gilt natürlich auch umgekehrt für Nichtschmecker. Bei Frauen ist der Anteil dieser Extremschmecker größer, als bei Männern. Gleichermaßen sind die Nicht- und Superschmecker in afrikanischen und asiatischen Raum öfter vertreten, als beispielsweise in Europa und den USA.

Vorgang des Schmeckens

Die Geschmacksknospen registrieren beim Essen einen speziellen Geschmack, der sich zumeist aus mehreren Geschmäcken zusammensetzt. Durch die Intensität eines bestimmten Geschmackes werden andere überlagert. Die Geschmacksknospen leiten über Nervenzellen den entstandenen Impuls in unser Gehirn, wo anhand der ankommenden Intensitäten das entsteht, was wir letztendlich schmecken.

Die Zunge kann noch mehr

Zusätzlich zu den Geschmacksknospen besitzt unsere Zunge weitere Sinneszellen, die in der Lage sind die Temperatur der aufgenommenen Nahrung einzustufen. Darüber hinaus sind ebenfalls Sensoren vorhanden, welche die Konsistenz des Essens ertasten können. Aus den gesammelten Informationen ermittelt unser Gehirn dann das für uns typische Bild des Essens, was auch für den Geschmack charakteristisch ist, den wir mit dem Gericht verbinden.

Artikel: Die Geschmackszonen der Zunge

Artikel: Umami - Geschmack Nummer 5

Dieser Beitrag stammt von und dem worldsoffood-Team