Avocado – Inhaltsstoffe und Lagerung thinkstock
Ungesättigte Fettsäuren machen sie wertvoll

Avocado – Inhaltsstoffe und Lagerung

Die Avocado ist vielseitig, populär und faszinierend zu gleich. Als Fruchtbarkeitssymbol gehörte sie bereits auf den Speiseplan der Azteken. Die Blätter des Avocado-Baumes sowie das Avocado-Öl werden sowohl kosmetisch als auch pharmazeutisch weiterverarbeitet. Vor allem geschmacklich aber hat sie einiges zu bieten.

Die Avocado kennt man meist aus der Tex-Mex-Küche, nämlich in Form des fruchtigen Guacamole Dips. In Lateinamerika gibt es die grüne Frucht in Hülle und Fülle. Gern wird sie als Beilage oder in verschiedenen Salatvariationen verzehrt. Ihr Name geht auf die Ureinwohner Südamerikas zurück. „Ahuacatl“ nannten die Azteken ihre Avocado, was so viel wie „Hoden“ bedeutet.

Der Avocado-Baum gehört zudem zur Familie der Lorbeergewächse. Angebaut wird er in Mittel- und Südamerika aber auch in Israel. Wir kennen die Avocado meist in birnenähnlicher Form, doch es gibt die Frucht auch rund oder gar gurkenähnlich.

Das steckt in der Avocado

Das Fruchtfleisch der Avocado ist weißlich bis grün und besitzt eine weiche, cremige Konsistenz. Zudem liefert die Frucht wertvolle ungesättigte Fettsäuren, Vitamin E, Lezithin sowie Vitamin B. Da die Avocado in ihrem Geschmack sehr mild ist, lässt sie sich GuacamoleGuacamolevielseitig verwenden.

Aber Achtung: Die Früchte sind nur roh genießbar. In gekochtem Zustand schmecken sie bitter und verfärben sich. Dennoch eignen sich Avocados hervorragend für herzhafte Brotaufstriche, Saucen oder als abwechslungsreiche Vorspeise.

So lagert man die Avocado

Eine reife Avocado erkennt man am Drucktest. Die Frucht sollte auf Fingerdruck leicht nachgeben, dann ist sie verzehrgeeignet. Auch am Geruch der Avocado ist die Reife feststellbar, denn unreife Früchte geben in der Regel keinen Duft ab.

Ist die Avocado nach dem Kauf noch fest, kann man sie zu Hause problemlos nachreifen lassen. Dazu die Frucht einfach in Zeitungspapier hüllen oder in einen Korb mit Äpfeln legen, um sie reifen zu lassen.

Eine reife Avocado kann man im Kühlschrank bis zu einer Woche aufbewahren.
Tipp: Limonen Saft verhindert, dass sich das Fruchtfleisch nach der Zubereitung braun verfärbt. Zudem rundet Säure den Geschmack der Avocado perfekt ab.

Wie Guacamole länger frisch bleibt, erfahren Sie hier.

Hier geht’s zu unserem leckeren Avocado-Rezept.

Dieser Beitrag stammt von und dem worldsoffood-Team