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Die richtige Ernährung im Büro

Viele wollen sich gesund ernähren. Doch gerade im Büro zwischen Meetings, Telefonaten und Terminstress ist das oft schwierig. Es ist schwierig, aber nicht unmöglich. Daher haben wir hier ein paar Tipps, wie man sich zwischen Aufstehen und Feierabend gesund ernähren kann.

Im teils hektischen Büroalltag hat kaum jemand Zeit, selber zu kochen. Teilweise fehlt sogar die Muse, sich zum Essen Zeit zu lassen. Das Mittagessen wird in der Kantine nur schnell hinuntergeschlungen, Hungerattacken werden mit Keksen bekämpft. Wer sich so ernährt, muss sich nicht wundern, wenn nach wenigen Monaten das Gewicht nicht mehr stimmt.


Wenig Zeit zu haben ist aber kein Argument, sich schlecht zu ernähren. Durch ein richtiges Frühstück kann man eine gute Grundlage legen, und auch in der Mittagspause kann man sich trotz fehlender Zeit bewusst und gesund ernähren. Wichtig ist vor allem die Zusammensetzung der Nährstoffe. Die hat Ernährungswissenschaftler Dr. Detlef Pape (53) aus Essen in seinem Buch „Schlank im Schlaf für Berufstätige“ zusammengefasst. Mit seiner Hilfe kann jeder Zuhause und in der Kantine sein Schlank-Menü zusammenstellen.


Das Frühstück

Das Frühstück gilt nicht umsonst als wichtigste Mahlzeit des Tages. Denn mit dem Frühstück legt man die energetische Grundlage für den arbeitsamen Berufstag. Wer genug Energie im Büro haben möchte, darf auf ein Frühstück nicht verzichten. Dafür sind kohlenhydratreiche Lebensmittel wie Brot und Müsli besonders geeignet. Diese geben dem Gehirn die Energie, die es benötigt. Auf tierische Fette (Wurst, Käse) sollte man laut Dr. Pape beim Frühstück besser verzichten. Wer so frühstückt regt den Stoffwechsel und die Fettverbrennung an und hat garantiert genug Energie bis zum Mittagessen.


Das Mittagessen


Mittags darf man laut Dr. Pape mehr oder weniger essen, was man will. Kohlenhydrate (Nudeln, Kartoffeln, Reis) mit tierischem Eiweiß (Rind, Schwein, Geflügel, Fisch) und dazu ein Glas Zuckerlimonade sind erlaubt. Und dennoch macht diese Mahlzeit schlank.

Der Stoffwechsel ist nämlich zwischen 11 und 16 Uhr am aktivsten. So werden die Fette direkt nach dem Verzehr in die Muskeln transportiert und dort verbrannt. Der Körper benötigt die fettige Energie aber auch, um alte Zucker- und Fettreste zu verbrennen. Und wer am Mittagstisch genügend isst, braucht bis zum Abendessen auch keine Hungerattacken zu befürchten.


Das Abendessen


Vor dem Schlafengehen benötigt der Körper in der Regel kaum noch Energie. Es sei denn, man legt zwischen Abendessen und Schlafen noch eine Trainingseinheit ein. Wer das nicht vorhat, sollte beim Abendessen auf Zucker und Kohlenhydrate verzichten. Besser sind Proteine. So empfiehlt Dr. Pape Salat, Gemüse, Fleisch, Fisch und Geflügel zu essen, und auf Brot, Nudeln oder Kartoffeln zu verzichten. Nimmt man diese energiereichen Lebensmittel zu sich, wird die Energie vom Körper über Nacht gespeichert und er verbrennt weniger Fett, um die Versorgung aufrecht zu erhalten.


Eiweiß ist zudem wichtig, um den Muskelaufbau zu unterstützen. Und je mehr Muskeln  man hat, desto mehr Fett wird verbrannt. Wenn der Körper keinen Zucker verarbeiten muss, kann das Insulin beim Fettabbau helfen. Zudem befinden sich im Gemüse und im Salat noch wertvolle Ballaststoffe, die der Darm für die Verdauung benötigt.


Zwischenmahlzeiten


Wer sich so ernährt, kann laut Dr. Pape auf Zwischenmahlzeiten getrost verzichten. Und das sollte man auch. Wer zwischen den Hauptmahlzeiten noch Snacks, Schokoriegel aber auch Obst und Gemüse zu sich nimmt, stört seinen Fettstoffwechsel. Dadurch werden Nährstoffe nicht vollständig verbrannt und lagern sich stattdessen im Fettgewebe ein.

Schlank im Schlaf für Berufstätige (Broschiert)
von Detlef Pape, Helmut Gillessen, Rudolf Schwarz, Elmar Trunz-Carlisi

Preis: EUR 14,90
ISBN-10: 3833814357

Dieser Beitrag stammt von und dem worldsoffood-Team