Kochbanane – Vielseitig in der Verwendung thinkstockphotos.de
Essen und Trinken

Kochbanane – Vielseitig in der Verwendung

Kochbananen sind vor allem in Südamerika und Afrika sehr beliebt. Kein Wunder, denn die Kochbananen lassen sich zu allerlei leckeren Speisen und Beilagen verarbeiten.

In rohem Zustand schmecken die Kochbananen mehlig und sind eher ungenießbar, durch verschiedene Garmethoden lassen sie sich aber leicht zu schmackhaften Gerichten verarbeiten. Egal ob im Backofen gegart, gebraten oder gekocht – die Zubereitungsarten der Gemüsebanane sind recht einfach. Im Folgenden erfahren Sie mehr zur Herkunft, den Eigenschaften und zur Zubereitung der Kochbananen, die mit etwa 30 bis 40 cm Größe etwas länger sind als herkömmliche Bananen.

Herkunft der Kochbananen

Kochbananen werden hauptsächlich in Südamerika und Afrika angebaut. Dort gehören sie zu den Grundnahrungsmitteln, man findet sie jedoch inzwischen auch in immer mehr deutschen Supermärkten.

Im Vergleich zu herkömmlichen Bananen sind Kochbananen weit weniger süß, da die enthaltene Stärke während des Reifens nur zu einem kleinen Teil in Zucker umgewandelt wird. Auch äußerlich unterscheidet sich die Kochbanane von ihren süßen Artgenossen, ist sie doch wesentlich kantiger und auch etwas dicker. Das Fruchtfleisch hingegen unterscheidet sich bei den meisten Sorten jedoch kaum von der handelsüblichen Banane. Meist ist es gelb, kann aber bis ins rötliche gehen.

Verwendung unterschiedlich reifer Kochbananen

kochbananenKochbananen unterschiedlicher Reife. Rechts zum Vergleich: eine herkömmliche BananeAn der Farbe der Schale kann man erkennen, für was sich die jeweilige Kochbanane am besten eignet. Je nach Reifegrad kann das durchaus variieren. So lassen sich grünlich-gelbe Kochbananen am besten wie eine Kartoffel in Eintöpfen verarbeiten. Gelbe Kochbananen, die bereits ein paar schwarze Stellen haben, eignen sich zum Braten, Backen, Frittieren, Kochen oder stampfen. Schwarze Kochbananen sind schon recht süß. Sie lassen sich gut für Desserts verwenden.

Kochbananen kochen

Während man darauf verzichten sollte, die mehligen Früchte roh zu verzehren, entwickeln sie gegart einen Geschmack, der dem der Kartoffel ähnelt. Gerade dann, wenn man sie frittiert. So werden in Kolumbien beispielsweise Kochbananen häufig einfach nur in Scheiben geschnitten, die Scheiben platt gedrückt und in der Pfanne leicht angebraten (Patacones). Geschmacklich erinnert diese Beilage an Pommes Frites – wenn man sie jedoch nicht salzig möchte, kann man diese Scheiben auch mit etwas Zucker bestreuen und leicht karamellisieren, um den süßen Charakter der Kochbanane zu unterstreichen.

Mögliche Zutaten für diese Art der Zubereitung sind Zwiebeln, Anis, Chili und Ingwer, die man je nach Geschmack mit in die Pfanne geben kann. Darüber hinaus kann man Kochbananen aber auch gerieben als Zutat für Suppen verwenden (durch ihre mehlige Konsistenz binden sie auch Eintöpfe hervorragend), sie als Chutney oder Boronia zubereiten oder aber in ganz dünne Scheiben schneiden und sie zu Chips verarbeiten.

Lagerung und Inhaltsstoffe von Kochbananen

Am besten lagert man die Kochbananen bei Zimmertemperatur an einem dunklen Ort. Dann halten sich auch die Inhaltsstoffe der Kochbananen am längsten. Zu diesen Inhaltsstoffen gehören vor allem Nährstoffe wie Kalium, Magnesium, Mangan und Vitamin B.

Dieser Beitrag stammt von und dem worldsoffood-Team