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Wassermelone: Fruchtiger Durstlöscher

Wenn es draußen sehr heiß ist, sucht man etwas zu essen, was nicht zu schwer ist und am besten auch den Durst stillt. Wassermelonen versprechen genau das. Aber können sie dieses Versprechen auch halten?

Alleine der Name deutet schon darauf hin, dass Wassermelonen an einem heißen Sommertag der ideale Durstlöscher sind. Flüssigkeit und Vitamine scheint die ideale Basis zu sein, um sich an einem warmen Tag gut zu ernähren. Wasser enthält die Melone tatsächlich viel. Vitamine dagegen sind in Wassermelonen eher weniger enthalten.

Wie gesund sind Melonen

Um genau zu sein bestehen Wassermelonen zu rund 90 Prozent aus Wasser. Das gilt aber für die gesamte Frucht. Der essbare Teil besteht zu rund 98,5 Prozent aus Wasser. Sie tragen ihren Namen daher völlig zu Recht. In geringer Menge sind aber auch die Vitamine A und C enthalten. Weiter findet man rund 160 Milligramm Kalium sowie 245 Mikrogramm Beta-Carotin in 100 Gramm Melonenfleisch. Interessant dagegen ist der rote Farbstoff im Inneren der Melone. Hier findet man den natürlichen Farbstoff Lycopin, der antioxidativ wirkt und daher den Alterungsprozess verlangsamen und vor Krebs schützen soll. Zudem wird durch den Radikalfänger das Immunsystem gestärkt. Allerdings ist in den Wassermelonen deutlich weniger Lycopin enthalten als in Tomaten.

Da die Wassermelonen zu so einem großen Anteil aus Wasser bestehen, kann man unbesorgt auch größere Mengen essen. Der Fruchtzuckeranteil ist im Vergleich zu anderen Früchten und auch anderen Melonenarten relativ gering. Mit nur rund 40kcal je 100 Gramm fällt der Kalorienanteil recht gering aus. Der Fettanteil einer Wassermelone beträgt auch nur 0,2 Prozent, ist also absolut zu vernachlässigen. Als Vitaminlieferant ist die Melone eher ungeeignet. Als gesunder Durstlöscher dagegen eher, da sie wenig Kalorien enthält, dafür viel Wasser und den Magen füllt und dadurch das Hungergefühl hinauszögert.

So erkennt man die reife Frucht

Je höher der Wasseranteil, desto reifer und süßer ist die Frucht. Da die Melonen wie viele andere Früchte zum größten Teil importiert werden, werden sie unreif auf die Reise von Afrika nach Deutschland geschickt. Mit etwas Pech erwischt man im Supermarkt so eine unreife Frucht. Klopfen sie daher vor dem Kauf immer auf die Frucht. Je dumpfer der Klang, desto höher ist der Wasseranteil und desto reifer ist die Frucht.

Lagerung

Die ganze Melone sollte am besten trocken und kühl gelagert werden. Wurde sie bereits angeschnitten, sollte sie im Kühlschrank aufbewahrt werden. Dort hält sie sich einige Tage, allerdings kann sie den Geschmack von anderen Lebensmitteln annehmen. Daher sollte das Fruchtfleisch immer mit einer Klarsichtfolie abgedeckt werden. Die Melone bleibt mehrere Tage lang haltbar, allerdings wird sie schnell weich und das Fruchtfleisch verliert an Standfestigkeit. Findet man eine Stelle mit Schimmel, sollte die ganze Melone weggeworfen werden, da sich der Schimmel durch den hohen Wassergehalt schnell in der ganzen Frucht verteilt.

Dieser Beitrag stammt von und dem worldsoffood-Team