Sporternährung: Die Aminosäure Leucin macht Dich stark istockphoto.com/rudchenko

Sporternährung: Die Aminosäure Leucin macht Dich stark

Die Aminosäure Leucin gilt als Schlüssel-Aminosäure für den Muskelaufbau und fehlt deshalb in kaum einem Nahrungsergänzungsmittel. Aber was bewirkt Leucin tatsächlich im Körper?

Leucin gehört zu den essentiellen Aminosäuren, d.h. unser Körper kann diese nicht selber herstellen. Wir müssen Leucin dem Körper also mit der täglichen Nahrung zuführen. Für Sportler ist Leucin von besonderer Bedeutung, da die Aminosäure für Aufbau und Erhalt der Muskulatur wichtig ist.

Dabei wirkt Leucin als chemischer Signalgeber für die Proteinsysnthese. Nach einer harten Trainingseinheit aktivieren Leucine den Muskelaufbau. Anders ausgedrückt: Der Muskelaufbau wird verlangsamt, wenn die Aminosäure nicht in ausreichendem Maße vorhanden ist.

Zucker und Leucin bringen mehr Muskeln

Eine Studie der University of Minnesota hat gezeigt, dass die Aufnahme von Leucin und Glukose die Insulinausschüttung steigert und den Blutzuckerspiegel senkt. Leucin allein hat dagegen keinen Einfluss auf die Insulinausschüttung. Daraus folgerten die Wissenschaftler, dass Leucin als Nahrungsergänzung nur in Verbindung mit Kohlenhydraten sinnvoll für den Muskelaufbau ist.
Insulin ist ein wichtiges anaboles Hormon, welches den Transport von Aminosäuren in die Muskelzellen steigern kann. Daher ist Leucin in Kombination mit kurzkettigen Kohlenhydraten (Glukose) direkt nach dem Training besonders wirksam.

Besonders viel Leucin ist in Rindfleisch, Hähnchenbrustfilet, Lachs, Hühnerei oder Kuhmilch enthalten. Aber auch Walnüsse, Weizen-Vollkornmehl, ungeschälter Reis oder Erbsen zählen zu den Leucin-Quellen.

(Metabolism Clinical and Experimental, 2008)
Dieser Beitrag stammt von und dem worldsoffood-Team