Capsaicin beschleunigt die Fettverbrennung www.shutterstock.com/

Capsaicin beschleunigt die Fettverbrennung

Sich satt essen und dabei Fett verbrennen – das muss kein Traum bleiben. Es gibt Lebensmittel, die den Stoffwechsel anregen und für ein Plus beim Kalorienverbrauch sorgen: Chili schmeckt nicht nur im Mund scharf, es brennt einem auch förmlich das Fett vom Bauch.

Kein Witz. Das in Chili enthaltene Capsaicin sorgt nicht nur für einen scharfen Geschmack, sondern kurbelt auch die Fettverbrennung an. Das hat eine Studie der University of Maryland Medical School mit übergewichtigen Männern und Frauen bestätigt. Die Probanden nahmen 12 Wochen lang täglich 6mg Capsaicin ein und verloren messbar mehr Bauchfett als die Versuchsteilnehmer der Kontrollgruppe, die nur ein Placebo bekamen.
Der Effekt, der für die Fettschmelze verantwortlich ist, nennt sich Thermogenese. Durch manche Wirkstoffe lässt sich die Wärmeproduktion im Körper steigern und so werden zusätzliche Kalorien verbraucht. Capsaicin steigert die Thermogenese um bis zu 25 Prozent.

Die Fettverbrennung ankurbeln

Neben der gesteigerten Thermogenese scheint Chili aber noch weitere positive Eigenschaften mitzubringen, die bei der Gewichtskontrolle helfen können: Studien zufolge beugt Capsaicin Fettzellenwachstum vor, reduziert das Hungergefühl und heizt den Fettabbau an.

Chilis sind beim Abnehmen also eine wertvolle (wenn auch kleine) Hilfe. Denn Capsaicin alleine kann beileibe nicht für eine schlanke Taille sorgen. Im Übrigen solltest Du es mit dem Chilikonsum nicht übertreiben und Dich langsam an die Schärfe gewöhnen. Falls Dir dennoch mal ein Gericht zu scharf geraten seien sollte, versuche nicht den Brand im Mund mit Wasser zu löschen. Ein Glas Milch, Reis oder Weißbrot sind die besseren Alternativen, um die Schärfe zu neutralisieren.

(American Journal of Clinical Nutrition, 2009)

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Dieser Beitrag stammt von und dem worldsoffood-Team