„Berliner Meisterköche 2014“ gekürt Wolfgang Stahr
  • 11. September 2014
  • Redaktion
Essen und Trinken

„Berliner Meisterköche 2014“ gekürt

„Berliner Meisterköche 2014“ gekürt - BERLIN Teller für die besten Köche der Stadt.

Die „Berliner Meisterköche“ des Jahres 2014 wurden am 10. September im Rahmen einer Pressekonferenz in der Humboldt-Box auf dem Schlossplatz bekanntgegeben. In sechs Kategorien wählte die Expertenjury die Preisträger aus.

Zum „Berliner Meisterkoch 2014“ wurde Roel Lintermans aus dem Restaurant „Les Solistes“ by Pierre Gagnaire im Hotel Waldorf Astoria Berlin gekürt. Tim Raue erhält den Titel „Gastronomischer Innovator 2014“.

Die Preisträger im Überblick

Der „Berliner Meisterkoch 2014“ ist Roel Lintermans aus dem Restaurant LES SOLISTES by Pierre Gagnaire im Hotel Waldorf Astoria Berlin. Die Begründung der Jury lautet: „Roel Lintermans ist nun wahrhaft in Berlin angekommen. Gekonnt, kunstvoll, ausgesprochen mutig und bei jedem Bissen von Neuem überraschend kombiniert er intensivste Aromen und ungewohnte Texturen, ohne dabei jedoch die Balance innerhalb der Gerichte aus den Augen zu verlieren. Längst zeigt der weltoffene Neuberliner, dass er die „Sprache“ des großen Pierre Gagnaire nicht nur perfekt beherrscht, sondern dabei auch seinen ganz eigenen Berliner Stil entwickelt hat.“

Als „Brandenburger Meisterkoch 2014“ wurde Carsten Rettschlag aus dem Restaurant Juliette gewählt. Ihre Entscheidung begründet die Jury folgendermaßen: „Carsten Rettschlag beeindruckt im gemütlichen Fachwerkhaus mit Kamin in der Potsdamer Innenstadt seit Jahren mit seiner kreativen, leichten und auch mal asiatisch angehauchten französischen Küche. Ein guter „alter“ Bekannter der Jury! In diesem Jahr allerdings hat er gezeigt, dass es ihm durch sein Spiel mit besten lokalen, saisonalen Produkten auch gelungen ist, eine „Brandenburger Handschrift“ auszuarbeiten, die seine Küche unverkennbar macht.“

Die Auszeichnung um den Titel „Aufsteiger des Jahres 2014“ ging an Marcus Zimmer aus dem Restaurant am Steinplatz im Hotel am Steinplatz. Die Jury begründet ihre Entscheidung so: „Keine Kompromisse! Null! Der junge und begabte Marcus Zimmer kocht im liebevoll renovierten und eleganten historischen Hotel am Steinplatz konsequent deutsche und Berliner Küche und zeigt damit, dass Berlins neue Genussgeneration auch mit Stolz mit den eigenen kulinarischen Wurzeln umgehen kann. Eisbein, Königsberger Klopse sind auf Zimmers Tellern allerdings nicht „nur“ aus alten Rezeptbüchern nachgekocht, sondern mit Raffinesse verfeinert.“

In der Kategorie „Berliner Gastgeber 2014“ ist die Wahl der Jury auf Peter Frühsammer aus „Frühsammers“ Restaurant gefallen. Dazu die Jury: „Menschlich, ehrlich, herzlich, ganz die alte Schule, aber eben ohne Allüren und Schischi! Berlins Kochlegende Peter Frühsammer sorgte lange vor der Wende für Aufsehen, als einst jüngster Küchenstar Berlins. Heute beeindruckt er als perfekter Gastgeber und Herr über eine der am besten sortierten Weinkarten der Stadt im gemeinsam mit Ehefrau und Küchenchefin Sonja aufgebauten Restaurant am Grunewald. Man fühlt sich als Gast schlichtweg an die Hand genommen!”

Das „Berliner Szenerestaurant 2014“ ist in diesem Jahr das The Grand. Dies erläutert die Jury so: „Berlins aktueller the place to be in der ehemaligen und sorgsam renovierten historischen Armenschule nah dem Alexanderplatz ist nicht nur schick zum Dinner – er wandelt sich den ganzen Tag über vom angesagten Ort zum Business Lunch bis hin zum ausgelassenen, bunten Club mit guter Bar spät in der Nacht. Was uns besonders beeindruckt hat: Küchenchef Tilo Roths ganz eigene Handschrift ist auf den Tellern auch weiterhin unverkennbar.“

Tim Raue erhält den Titel „Gastronomischer Innovator 2014“. Die Entscheidung begründet die Jury mit den Worten: „Kreuzberger, Kochgenie und Rebel, und wer sonst wagt es, Michelle und Barack Obama Knödel und Bienenstich zu servieren! Tim Raue ist es in den vergangenen Jahren nicht nur gelungen, seine eigene, durch Asien beeinflusste Handschrift konsequent weiterzuentwickeln, sondern durch gleich drei Restaurants, eine Vielzahl von Schülern und seine ureigenste Berliner Art tatsächlich weltweit für Aufsehen zu sorgen. Raue strahlt aus!”

Die KPM Königliche Porzellan-Manufaktur Berlin unterstützt das von Berlin Partner initiierte Projekt im Rahmen ihres Engagements zur Förderung der Koch- und Tischkultur. In der Manufaktur entstand auch die begehrte Trophäe in Form eines handbemalten Platztellers der Serie BERLIN. KPM-Alleingesellschafter Jörg Woltmann wird sie den Siegern am 8. November 2014 im Rahmen eines Gala-Diners im InterContinental Berlin persönlich überreichen. Die von dem einflussreichen italienischen Designer Enzo Mari in Kooperation mit der KPM-Werkstatt gestaltete Form BERLIN steht im Mittelpunkt der Designausstellung „Who is Mari?“, die noch bis zum 22. November 2014 im KPM QUARTIER zu sehen ist.

Dieser Beitrag stammt von und dem worldsoffood-Team
 

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