Köche à la Carte: Meta Hiltebrand TOBIASSTAHEL.COM
Die, die den Mälzer grillte

Köche à la Carte: Meta Hiltebrand

Lernen Sie mit worlds of food die Spitzenköche besser kennen. Heute: Meta Hiltebrand, Küchenchefin des Züricher Restaurants Le Chef. Die Schweizerin, die in der TV-Koch-Show Kitchen Impossible Tim Mälzer mit einem satten Punkt Vorsprung bezwang. Wir haben mit Meta Hiltebrand im Interview über ihre Leidenschaft fürs Kochen gesprochen.

worlds of food: Warum sind Sie Köchin geworden?
Meta Hiltebrand: Ich liebe es, neue Kombinationen auszuprobieren und diese den Gästen auf dem Löffel zu servieren. Ich war früher nie besonders gut in der Schule und habe etwas gesucht, wo ich mich wohlfühle und wo ich vielleicht auch zu den Besten gehören kann. Als ich den Beruf Koch entdeckt hatte, wusste ich, dass ich genau das sein will und nichts anderes.

worlds of food: Ihr größtes Talent ist…
Meta Hiltebrand: Ich denke es ist mein Mut, Neues miteinander zu kombinieren. Zum Beispiel rote Bete und Trüffel oder Kaffee-Rindsfilet und Erdbeeren. Und ich gebe nie auf; auch ein Eigenschaft, das wichtig ist in diesem Beruf.

worlds of food: Das größte Privileg ihrer Tätigkeit als Köchin?
Meta Hiltebrand: Der Beruf an sich ist ein Privileg. Riechen und schmecken ist etwas ganz Großes, und das für andere machen zu können, ist unbezahlbar.

worlds of food: Kochen Sie auch in den eigenen vier Wänden?
Meta Hiltebrand: Klar, ich koche auch zu Hause. Dann etwas einfacher und spontaner. Aber ich mag auch dort eine gute Küche.

Meta-Hiltebrand-FreundBild: TOBIASSTAHEL.COM

worlds of food: Regionale oder internationale Küche?
Meta Hiltebrand: Von beidem etwas. Ich bin offen für jede Art von Küche. Das einzige, was ich nicht so schätze, ist die Molekularküche – das ist nicht mein Ding. Ansonsten probiere ich gern alles aus.

worlds of food: Wer gut essen will, zahlt häufig eine Menge Geld dafür. Aber muss gehobene Küche wirklich teuer sein?
Meta Hiltebrand: Der Grund, warum eine Sterneküche teuer ist, ist nicht nur, weil die Produkte so teuer sind; es liegt an der Zubereitung. Es braucht zahlreiche Handgriffe, bis ein Gericht servierbereit ist – das geht ins Geld. Der Zeitaufwand, den ein Betrieb investieren muss, ist sehr hoch. Die exklusiven Rezepte sind sehr komplex und benötigen Entwicklungszeit. Ich persönlich habe es gern etwas einfacher.

worlds of food: Wie stehen Sie zu Fast Food à la Currywurst, Pommes, Döner und Co?
Meta Hiltebrand: Fast Food gehört wie die Sterneküche in die heutige Esskultur. Auch ich gönne mir mal einen Döner oder Hamburger, das ist aber eher die Ausnahme. Man braucht diese bunte Mischung – das richtige Maß ist entscheidend.

worlds of food: Zu guter Letzt: Wein oder Bier?
Meta Hiltebrand: Bier ist super. Aber kein Lagerbier bitte, es muss schon etwas Besonderes sein. Deshalb bin ich auch Markenbotschafterin für die Brauwerkstatt Doppelleu aus Winterthur und Vorstandsmitglied im Schweizer Brauerei-Verband. Wir empfehlen dem Gast gern mal eine Bier-Begleitung zum Dinner. Aber ein gutes Glas Wein darf natürlich nicht fehlen.

Erfahren Sie mehr über die Schweizer Spitzenköchin: Meta Hiltebrand im Porträt.

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Dieser Beitrag stammt von und dem worldsoffood-Team