Kohlensäure - Was blubbert da eigentlich im Mineralwasser? thinkstockphotos.com
Kohlensäure kinderleicht erklärt

Kohlensäure - Was blubbert da eigentlich im Mineralwasser?

Kohlensäure: Erst zischt es in der Flasche, dann sprudelt es im Glas und beim Trinken kitzelt es auf der Zunge. Es sind die kleinen Blubber-Bläschen im Mineralwasser, die man sehen, hören und im Mund fühlen könnt. Sie heißen Kohlensäure. Was das genau ist und wie die Kohlensäure-Bläschen in die Flasche kommen:

Kohlensäure besteht aus Wasser und dem Gas Kohlendioxid. Kohlendioxid kommt auch in der Luft vor, wir atmen es mit jedem Atemzug aus. Es steckt aber auch tief in der Erde. Vor allem dort, wo es früher aktive Vulkane gab. Weil Kohlendioxid ein Gas ist, ist es ganz leicht. Deswegen steigt es durch die Erdschichten nach oben. Mineralwasser entsteht ebenfalls tief in der Erde, so dass es passieren kann, dass Kohlendioxid auf eine Mineralwasserquelle trifft. Dann nimmt das Mineralwasser das Gas auf und es entsteht Kohlensäure. Experten sagen, das Gas wird im Wasser „gebunden“.
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Kohlensäure künstlich hinzugefügt

Da es Kohlensäure aber nicht nur unter der Erde gibt, können die Mineralwasserbetriebe dem Wasser auch Kohlensäure hinzufügen, wenn das Mineralwasser in die Flasche kommt. Deshalb gibt es Mineralwasser mit viel Kohlensäure, das häufig als „Sprudel“ oder „Classic“ bezeichnet wird, und Mineralwasser mit wenig Kohlensäure. Es heißt meistens „Medium“. Weil manche Menschen aber auch Mineralwasser ganz ohne Kohlensäure mögen, gibt es auch stilles Mineralwasser. So kann sich jeder das aussuchen, was er am liebsten trinkt.

Mehr Infos: www.mineralwasser.com



Dieser Beitrag stammt von und dem worldsoffood-Team