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“Krautfunding” für KITCHEN ON THE RUN www.kitchenontherun.org
Kochen mit Geflüchteten

“Krautfunding” für KITCHEN ON THE RUN

Eine mobile Küche für Europa, um verschiedene Kulturen zusammenzubringen – das ist die Idee hinter KITCHEN ON THE RUN. Drei Berliner wollen mit einer Küche im Container durch Europa reisen und Geflüchtete und Einheimische an einen Tisch bringen, um mit Vorurteilen aufzuräumen. Jetzt kann man die Aktion im Rahmen einer Crowdfunding-Kampagne unterstützen.

Nachdem das Projekt KITCHEN ON THE RUN (wir berichteten) inzwischen weit vorangeschritten ist – der Container ist da und wird derzeit in Zusammenarbeit mit Architektur-Studenten zur mobilen Küche ausgebaut – starten die drei Berliner Jule Schröder, Rabea Haß und Andreas Reinhard nun die nächste Phase: Ab heute und noch bis zum 29. Februar 2016 – kleine Gedankenstütze: das ist der Tag, an dem Uli Hoeneß aus seinem Container herauskommt – kann man die Crowdfunding-Kampagne und damit den Containerbau sowie die Reise von KITCHEN ON THE RUN bei Startnext unterstützen.

kitchen on the run 1So soll der Container von KITCHENON THE RUN einmal aussehen.

Geld für Kochprojekt: Krautfunding statt Crowdfunding

Während die Plattform Startnext häufig jungen Unternehmensgründern das nötige Startkapital für ihre Produkte liefern soll, geht es bei KITCHEN ON THE RUN um den Selbstzweck der guten Sache: Täglich soll ab dem Frühjahr so etwa 15-20 Geflüchteten und Einheimischen Raum und Gelegenheit geboten werden, in einer heimeligen Atmosphäre gemeinsam zu kochen, zu essen und sich auszutauschen. Das Essen wird ihnen dabei natürlich zur Verfügung gestellt. In fünf europäischen Ländern (Italien, Frankreich, Deutschland, Niederlande und Schweden) soll die Idee realisiert werden. Die Reiseroute des Containers orientiert sich dabei entlang der Strecke, die Geflüchtete vom italienischen Mittelmeer bis hinauf nach Schweden häufig zurücklegen.

Im Video erklären die drei Berliner noch einmal ganz genau, was sie bewirken möchten und wie man sie dabei unterstützen kann:



Weitere Infos gibt es bei www.kitchenontherun.org

Dieser Beitrag stammt von und dem worldsoffood-Team