Lebensmittel für gesunde Zähne istockphoto.com/hidesy

Lebensmittel für gesunde Zähne

Dass vor allem zuckerhaltige Lebensmittel die Zähne angreifen, wissen die meisten Menschen seit ihrer Kindheit. Es gibt aber auch Lebensmittel, welche die Zähne pflegen und widerstandsfähig halten.


Die Verdauung unserer Nahrung beginnt nicht erst im Magen, sondern bereits im Mund. Beim Kauen und Befeuchten der Nahrung mit Speichel sind jede Menge Bakterien beteiligt, die im feuchtwarmen Mund-Milieu prächtig gedeihen. Rund 30 der im Mund vermuteten 500 Bakterienstämme fördern die Säurebildung, indem sie vor allem kurzkettige Kohlenhydrate zu Plaque verstoffwechseln. Auch von Natur aus saure Lebensmittel greifen die Zähne an, indem sie ihnen Kalzium entziehen.

Neutralisierend: Diese Lebensmittel schützen die Zähne

Am effektivsten schützt Du Deine „Beißerchen“ natürlich durch regelmäßiges Putzen. Auch spezielle Zahnpflegekaugummis für zwischendurch senken den Säurepegel im Mund. Doch es gibt auch Lebensmittel, die neutralisierend wirken.

Kalzium gilt nicht umsonst als einer der wesentlichen Bestandteile der Zähne. Milch, Käse, aber auch viele Mineralwasser und Gemüsesorten geben dem Zahn Kalzium zurück und senken zugleich das Säureniveau im Mund.

Auch die in jeder guten Zahncreme enthaltenen Fluoride stärken die Zähne. Fluoride hemmen u.a. das Bakterienwachstum und wirken so der Plaque-Entstehung entgegen. Die Salze des Fluors (Kalziumfluorid, Natriumfluorid, Aminfluorid oder Natriummonofluorphosphat) sind aber auch in einigen Lebensmitteln enthalten, z.B. in vielen Fischen und Krustentieren. Auch schwarzer Tee ist fluoridreich.

Geheimtipp Lakritz

Es verklebt die Zähne, ist aber erstaunlich gut für die Zähne: Lakritz. Eine im Journal of Natural Products veröffentlichte Studie hat gezeigt, dass die Wurzel des Chinesischen Süßholzes zwei Stoffe enthält (Licoricidin und Licorisoflavan), welche die Bildung von Karies hemmen. Außerdem eliminieren Licoricidin und Licorisoflavan Keime, welche die Entstehung von Zahnfleischerkrankungen fördern.
Dieser Beitrag stammt von und dem worldsoffood-Team