Köche à la Carte – Carmelo Greco Neuseelandhirsch

Köche à la Carte – Carmelo Greco

Lernen Sie mit worlds of food die Spitzenköche besser kennen. Heute: Carmelo Greco. Mit seinem gleichnamigen Restaurant ist der Frankfurter mit den italienischen Wurzeln kürzlich zum besten ausländischen Restaurant Deutschlands gekürt worden. Wie seine Karriere in Deutschland begann und warum er keine Hobbys braucht, erfahren Sie im Interview.

1.    Warum sind Sie Koch geworden?
Ich bin im Hotel- und Gastronomiebetrieb meiner Verwandten in Italien groß geworden und habe dort schon mit 11 Jahren in der Küche und im Service geholfen. Deshalb war für mich schon früh klar, dass ich Koch werden will.

2.    Die schlimmste Aufgabe in Ihrer Lehrzeit?
In der Praxis war ich immer sehr gut, aber vor allem Mathematik war während der Ausbildung wirklich nicht mein Ding.

3.    Ihr größtes Talent ist…
Die Passion beim Kochen.

4.    Was ist Ihre größte Versuchung?
Das ist leider generell alles Süße.

5.    Welches ist Ihr Lieblingsgericht?
Gnocchi mit Pesto Genovese.

6.    Welches ist kulinarisch gesehen Ihr Lieblingsland?
Italien natürlich. Aber nicht weil ich Italiener bin und mich dort gut auskenne, sondern weil das Land und seine Küche vom Norden bis in den Süden so abwechslungsreich und unterschiedlich sind.

7.    Ihre bisher größte „Kochkatastrophe“?
Ich war gerade nach Deutschland gekommen und 21 Jahre alt. In einem sehr guten italienischen Restaurant hatte ich als Commis angefangen, als sich der Sous-Chef den Arm brach. Ich musste sofort alles managen, fast alles ging schief. Das waren schreckliche erste Tage.

8.    Haben Sie kochende Vorbilder?
Gualtiero Marchesi. Er ist für Italien das, was Eckard Witzigmann für Deutschland bedeutet.

9.    Wein oder Bier?
Lieber Wein.

10.    Bleibt Ihnen Zeit für Hobbys?
Nicht wirklich, aber weil Kochen meine Leidenschaft ist und ich am liebsten auch noch mit 80 Jahren am Herd stehen will, ist das nicht schlimm.

11.    Kochen Sie auch in den eigenen vier Wänden?
Nein, ich bin ja im Restaurant den ganzen Tag in der Küche und esse dort auch. Zu Hause entspanne ich dann.

Weitere Infos unter www.carmelo-greco.de

Dieser Beitrag stammt von und dem worldsoffood-Team