Dinner for Two – worlds of food trifft Vijay Sapre Andrea Thode

Dinner for Two – worlds of food trifft Vijay Sapre

Vijay Sapre war Internet-Unternehmer. Ein erfolgreicher, gründete er doch das Portal mobile.de. Nach dessen Verkauf erfüllte er sich der Hobby-Koch einen Traum, machte seine Passion zum Beruf und entwickelte 2008 das kulinarische Magazin Effilee. Ein guter Gesprächspartner für unser Dinner for Two, in dem es um Kühlschrankinhalt, Küchenunfälle und seltsame Plätze zum Essen geht.

1.) Wie wichtig ist Ihnen gutes Essen?
Gutes Essen ist für mich das Wichtigste überhaupt, weil gutes Essen macht gute Laune, und damit geht bekanntlich alles leichter und besser.

2.) Was findet man immer in Ihrem Kühlschrank?
Gute, zumeist französische Butter.

3.) Was kochen Sie selbst gerne und zu welchem Anlass?
Ich koche oft Sachen, die gerade in der Effilee Thema sind, als Versuchskoch gewissermaßen. Zurzeit backe ich zum Beispiel zur Freude meiner Nachbarn jedes Wochenende Croissants (aus selbst touriertem Blätterteig mit guter französischer Butter).

4.) Ihr größter Unfall in der Küche?
Ich erinnere mich an einen Versuch, mit Wachteleigelb gefüllte Ravioli herzustellen, die ich dann, als ich sie nicht heil aus der Form gekriegt habe direkt ins Abwaschwasser geschmissen habe.

5.) Ihr ausgefallenster Platz zum Essen?
Die sogenannten »Chefs Table«, die es in manchen Restaurants gibt. Ein seltsames Gefühl, das Essen zu genießen, während um einen rum geackert wird.

6.) Was gehört für Sie unbedingt zu einem perfekten Dinner?
Champagner und Burgunder.

sapre7.) Das peinlichste Erlebnis bei einem Essen?
Als mein Sohn wenige Wochen alt war, gingen wir ins Landhaus Scherrer. Damit ich in Ruhe den Hauptgang essen könnte, nahm Frau Scherrer ihn auf den Arm und dann ist die Windel übergelaufen. Sie hat das aber sehr souverän genommen.

8.) Mit welcher bedeutenden Persönlichkeit würden Sie gerne mal Essen gehen?
Mit David Simon, dem Autor der amerikanischen Serien The Wire und Treme, weil er in diesem Bereich einen echten Paradigmenwechsel eingeleitet hat und außerdem offensichtlich was vom Essen und vom Kochen versteht.

9.) Lieber Gutbürgerlich oder Haute Cuisine?
Ist mir eigentlich egal, beides kann großartig sein oder miserabel. Im Zweifel  lieber großartig!

10.) Ihre Lieblingsküche?
Derzeit chinesisch in der abgefahrenen Variante, wo es Quallensalat gibt und Mapu-Tofu. Zum Beispiel in Berlin im HotSpot oder in Hamburg das China King.

Dieser Beitrag stammt von und dem worldsoffood-Team