Koch des Jahres – Das Vorfinale in Salzburg Nils Borgstedt

Koch des Jahres – Das Vorfinale in Salzburg

Nach spannenden Wettkämpfen und der Bewertung durch eine Starjury stehen die beiden Gewinner des Salzburger Vorfinales des Wettbewerbs „Koch des Jahres“ fest. Jury-Präsident Dieter Müller ermutigt im Video derweil Küchenchefs, ihre Spitzenleute zum Wettbewerb zu schicken.

Das Kavalierhaus Salzburg: Ein würdiger Rahmen für den Wettbewerb „Koch des Jahres“ und das dazugehörige Symposium „Dialog zwischen Interpretation und Tradition“. Insgesamt hatten sich 98 Nachwuchsköche für das österreichische Vorfinale des internationalen Wettbewerbs Koch des Jahres beworben. Acht Teilnehmer qualifizierten sich für die österreichische Vorentscheidung.

anrichtenJene acht Kochduos, bestehend aus einem Bewerber und seinem Assistenten, stellten sich bei der Vorentscheidung letztendlich der Herausforderung, ein Drei-Gang-Menü unter Zeitdruck mit einem Wareneinsatz von nicht mehr als 16 Euro zuzubereiten. Die Jury aus internationalen Spitzenköchen wie Thomas Dorfer, Sebastian Frank, Axel Kammerl, Koch des Jahres-Präsident Dieter Müller, Silvio Nickol, Heinz Reitbauer, Martin Sieberer, Lisl Wagner-Bacher, Thomas Walkensteiner und die drei technischen Juroren Miguel Contreras, Dirk Rogge und Otto Wimmer ermittelte schließlich die Sieger, deren Namen im Video in den Jubelrufen beinahe untergingen. Daher sei schon an dieser Stelle verraten, dass es sich um Tobias Wussler, den Sous Chef im Landhaus Bacher (Mautern/Wachau), und sein Assistent Marco Wussler handelt.

Im folgenden Video schildern Jury-Präsident und Spitzenkoch Dieter Müller und Mitglied der Jury Silvio Nickol (2 Michelin-Sterne; Palais Coburg, Wien), worauf es bei dem Wettbewerb ankommt. Werfen Sie mit uns einen Blick in die Küchen der Tourismusschulen Salzburg-Klessheim, wo sich die Nachwuchsköche für das Finale des Wettbewerbes auf der Anuga in Köln qualifizieren wollten:


Die Gewinner im Überblick:

wusslerTobias Wussler, Sous Chef im Landhaus Bacher in Mautern/Wachau und
Fabio Winkelhofer, Sous Chef im Salzburger Pfefferschiff.

Beide dürfen beim Finale auf der Anuga in Köln erneut um den Titel Koch des Jahres antreten.


Der Royal-Meat-Preis für das beste Hauptgericht geht ebenfalls an Fabio Winkelhofer.

Den Sonderpreis „Spirit of the Competition“ by Unilever für überragende Fairness und Teamfähigkeit während des Wettkampfes erhält Sascha Lenz, Küchenchef im Keidenzeller Hof in Langenzenn.

Was ist der Koch des Jahres?

menuKoch des Jahres ist der neue Wettbewerb für Profi-Köche aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Südtirol. Es handelt sich hierbei um eine Initiative von Fachleuten, die von der Messeleitung der Anuga (Kölnmesse) sowie profilierten Firmen der Gastronomie und des Außer-Haus-Marktes unterstützt wird. Ziel des Wettbewerbes ist es, den Beruf des Kochs zu fördern und diesem zu höherem Ansehen zu verhelfen.

Zwei weitere Vorfinals

Derzeit besteht für Nachwuchsköche noch die Möglichkeit, sich für zwei weitere Vorfinals anzumelden, um sich möglicherweise für das Finale bei der Anuga zu qualifizieren. Die Termine:

Köln (15. April 2013, Enólogos, Frechen)
Hamburg (10. Juni 2013, Unilever-Haus)

Finale: Anuga in Köln, Halle 7, Culinary Stage (7. Oktober 2013)

Bewerben

Bewerben kann sich jeder Profi-Koch mit Wohnsitz in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Südtirol. Aus allen Bewerbern werden pro Vorfinale acht Teilnehmer in einem schriftlichen Vorentscheid ausgewählt. In den insgesamt vier Vorfinalen wählt die Jury jeweils zwei Finalisten. Diese acht treten dann zum zweiten Finale auf der Anuga in Köln mit einem neuen Menü unter denselben Bedingungen gegeneinander an, um den Titel Koch des Jahres und Preisgelder in Höhe von 26.000 Euro zu gewinnen.

Weitere Informationen unter: www.kochdesjahres.de

Dieser Beitrag stammt von und dem worldsoffood-Team