Apfel- oder Birnentyp? – Was die Bauchform alles verrät www.istockphoto.com/celsopupo

Apfel- oder Birnentyp? – Was die Bauchform alles verrät

Dass man Äpfel nicht mit Birnen vergleichen sollte, ist eine bekannte Redensart. Doch dahinter steckt weit mehr, als man vielleicht denkt. Bei übergewichtigen Menschen sagt die Form des Bauches nämlich aus, wie anfällig Du für bestimmte Krankheiten bist.

Eines dürfte jedem einleuchten: Im Falle von Bauchfett ist weniger mehr. Wer keinen „Ranzen“ mit sich herumträgt und somit gar nicht bestimmen kann, ob sein Bauch eher eine Apfel- oder eine Birnenform hat, lebt definitiv gesünder als jemand mit Übergewicht. Wer ein paar Kilo mehr auf den Hüften hat, sollte aber mal einen Blick in den Spiegel werfen und gegebenenfalls ein Maßband bereit halten.

Apfel oder Birne?

Übergewicht ist nämlich nicht immer gleich schlimm. Wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass Menschen, deren Körperfett sich vor allem am Bauch ansammelt (so genannte „Apfeltypen“) anfälliger für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes sind als „Birnentypen“. Bei denen verteilt sich das Körperfett vor allem auf Hüften, Po und Oberschenkel.

Wie sollte es anders sein: Männer zählen mehrheitlich zum Apfeltyp, Frauen zum Birnentyp. Nicht von ungefähr gelten Hüfte, Po und Oberschenkel als weibliche „Problemzonen“. Allerdings gibt es auch Ausnahmen: Auch einige Männer sind Birnentypen. Und gerade bei älteren Frauen ist eine Transformation vom Birnen- zum Apfeltyp nicht ungewöhnlich.

Warum ist der Apfeltyp so viel mehr gefährdet?

Apfeltypen sind deswegen anfälliger für Diabetes und Herz-Kreislauf-Krankheiten, weil das Fett sich nicht nur außen am Bauch befindet, sondern sich auch rund um die inneren Organe ablagert. Und gerade dieses so genannte intra-abdominale Bauchfett ist gefährlich. Beim Birnentyp sind die Organe dagegen kaum von Fett umgeben. Das Fett an Hüften, Po und Oberschenkeln mag zwar nicht jedem gefallen, richtet aber in gesundheitlicher Hinsicht einen geringeren Schaden an.

Mach den Übergewichtstest

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat einen Test entwickelt, mit dessen Hilfe man sein Krankheitsrisiko ermitteln können soll. Hierzu benötigst Du ein Maßband, mit dem Du Deinen Bauchumfang an der breitesten Stelle misst. Das sollte im Normalfall knapp oberhalb des Nabels sein. Wichtig: Nach dem Ausatmen messen und den Bauch nicht einziehen, um die Ergebnisse nicht zu verfälschen. Diese folgenden Werte gelten unabhängig von Alter und Körpergröße.

Laut der WHO gilt ein Bauchumfang ab folgenden Werten als bedenklich:
Frauen: 80cm
Männer: 94cm

Laut der WHO gilt ein Bauchumfang ab folgenden Werten als sehr bedenklich:
Frauen: 88cm
Männer: 102cm

Dieser Beitrag stammt von und dem worldsoffood-Team