Konstantin Filippou – Schnitzel oder Gyros? Restaurant Konstantin Filippou, Per-Anders Jörgensen, Jessica Bachmann -- Derk Hoberg (li.) traf Konstantin Filippou in seinem Restaurant in Wien
Zu Gast bei Konstantin Filippou in Wien

Konstantin Filippou – Schnitzel oder Gyros?

Ein wenig zerrissen fühle er sich schon bei unseren Fragen, sagt Spitzenkoch Konstantin Filippou während unserer heiteren Fragerunde in seinem Wiener Zwei Sterne-Restaurant, das seinen Namen trägt. Wir haben den Sohn eines griechischen Vaters und einer österreichischen Mutter jeweils vor die Wahl zwischen zwei landestypischen Spezialitäten gestellt.

Lieber österreichischer oder griechischer Wein?

Das Beste aus beiden Welten, würde ich in dem Fall antworten. Es gibt in beiden Ländern hervorragende Winzer und tolle Weine und suche mir das beste heraus. Genau wie ich mich nicht zwischen Natural Wine und herkömmlichen entscheiden möchte, auch da ist in beiden Welten etwas für jeden dabei.

Berge oder Meer?

Eindeutig Meer. Ich mag auch die Berge hier in Österreich, aber emotional bewegt mich das Meer mehr als Berglandschaften. Ich merke auch, wie gut mir die Sonne und das Licht in Griechenland tut wenn ich dort bin und wie zäh ich den langen Winter hier in Österreich manchmal empfinde.

Schnitzel oder Gyros?

Am diplomatischsten wäre jetzt die Antwort, ein Schnitzel im Pitabrot (lacht).

Stephansdom oder Akropolis?

Beides phänomenal und beides besuche ich gerne. Den Stephansdom natürlich öfter, da ich ja in Wien lebe.

Sirtaki oder Walzer?

Hip Hop. Old School am besten, das höre ich auch gerne beim Joggen. Von 2Pac über den Wu-Tang Clan bis hin zu Dr. Dre.

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Konstantin Filippou

Nana Mouskouri oder Falco?

Falco, ganz klar. Hättest Du Falco oder Maria Callas gefragt, hätte ich aber die Callas genommen.

Tauchen oder Skifahren?

Snowboarden. Aber ich liebe es auch, zu schnorcheln. Dabei vergesse ich die Zeit, konzentriere mich nur auf die Atmung und mich selbst.

Eiskaffee oder Melange?

Die Melange. Ein guter Kaffee Frappé wird ja im Prinzip aus löslichem Kaffee gemacht, das kann man nicht genießen. Ich liebe allgemein die Kaffeehaus-Kultur und es gibt in Wien inzwischen auch viele kleine Läden, die tollen Kaffee machen, ihren Kaffee sogar selbst rösten, was in Österreich überraschenderweise bislang kaum vorhanden war. Diese Kaffeehaus-Kultur, die traditionellen Cafés, braucht solchen Input in meinen Augen dringend: Zwar sind diese Cafés oft wunderschön, allerdings wird dort teilweise einfach verbrannter Kaffee serviert – übertrieben gesagt. Mit schonend geröstetem Kaffee hat das leider nicht viel zu tun.

Ouzo oder Strohrum?

Ouzo. Ich mag generell alle Getränke mit Anis–Geschmack. Zu einem guten Essen und vor allem in kleinen Schlucken genossen – einen Rausch auf Ouzo zu haben, ist hinterher nämlich ziemlich gemein, das möchte ich keinem raten. In der österreichischen Patisserie wird aber sehr viel mit Strohrum gearbeitet, zum Beispiel in Kaiserschmarrn oder Strudel. Da passt er also sehr gut.

Zum Abschluss noch die Nationalmannschaften: Piratico oder ÖFB Team?

Ich bin kein Fußball-Fan, sondern schaue lieber Basketball. NBA, Europaliga, die griechischen Teams dort gerne. Ich mag dabei nicht so sehr die Kraftmeier, sondern elegante Spieler wie Kobe Bryant oder Steven Curry.

Weitere Infos unter: www.konstantinfilippou.com

konstantin filippou restaurant
Das Restaurant Konstantin Filippou in Wien



 

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