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San Francisco: Die aktuellen In-Restaurants

Wir haben uns in San Franciscos ständig wandelnder Gastronomie-Szene etwas genauer umgeschaut und stellen fünf Restaurants vor, an denen 2018 niemand vorbeikommt.

San Francisco, Hippie- und Tech-Metropole an der Westküste, gilt als amerikanisches Food-Mekka schlechthin. Erst kürzlich überholte die Bay-Area ganz offiziell Dauerkonkurrent New York und zählt fortan mehr Michelin-Sterne Restaurants als die Schwesterstadt auf der anderen Seite des Kontinents. Aber auch Normalsterbliche und Streetfood-Amateure finden hier ein Schlemmer-Paradies mit tausenden von Esstempeln, verstreut über die vielen Stadtteile und Nachbarschaftsviertel der Stadt, von günstig bis gehoben.

Brown Sugar Kitchen

Ferry Building

Heißt ersehnt ist dieses Jahr die Eröffnung des Brown Sugar Kitchen in San Franciscos Ferry Building. Das neue Restaurant der amerikanischen Celebrity-Köchin Tanya Holland steht für authentischen Soul Food vom Feinsten. Ein Blick auf die Speisekarte genügt und es läuft einem das Wasser im Munde zusammen. Tanya Holland ist in den USA eine überall bekannte Fernseh-Erscheinung und tritt regelmäßig in der Today Show auf, wirkte bei der Sendung „Top Chef“ mit und hatte mit „Melting Pot Soul Kitchen“ sogar eine eigene Kochsendung. Es sollte für sie also nicht schwer sein, ihr neues Restaurant zu füllen – da heißt es frühzeitig reservieren!

Eight Tables by George Chen

8 Kenneth Rexroth Place adjacent to 644 Broadway

Auch George Chen, Inhaber und Chefkoch des ehemals legendären Betelnut im Marina District, zählt zur Koch-Prominenz in San Francisco und der Bay Area. Mit Eight Tables wagte er jüngst etwas Neues und kreierte einen Esstempel im Stil der chinesischen Haute-Cuisine „shifan tsui“. An den acht Tischen werden ausschließlich exquisite Luxusmenüs serviert. Die Atmosphäre erinnert an einen privaten Elite-Club. Entsprechend tief muss man in die Tasche greifen: das acht- Gänge Menü kostet 225 US-Dollar pro Person. Die passenden Weine gibt es für 125 US-Dollar dazu.

True Laurel

753 Alabama Street

Im True Laurel steht hingegen die Bar im Mittelpunkt, wo Kreationen wie „Prata-Tat“, „Golden Child“ und „Lightning in a Bottle“ serviert werden – dekoriert mit frischen Bio-Zutaten wie Rhabarber, Sellerie und Co versteht sich. Dazu gibt es ein Tasting-Menü aus passenden Speisen – allesamt verspielte Versionen von Comfort Food-Klassikern wie Ramen, Baked Potatoe und Dungeness Crab. Die kleine Cocktail-Bar mit Restaurant liegt in San Franciscos hippen Mission District und ist seit Ende Dezember 2017 geöffnet. Was das Design angeht, so orientiert sich der Laden am Industrial-Trend und lockt die coole Crowd mit einer Mischung aus Beton, knalligen Blau- und Gelb-Tönen sowie grobem Holz. Inhaber David Barzelay und Bar-Chef Nicolas Torres sind durch ihr erstes Projekt Lazy Bear bereits bestens bekannte Gesichter der Gastro-Szene San Franciscos.

Angler

132 The Embarcadero

Zum Aufstieg San Franciscos als international gefeierte Michelin-Metropole hat sicher auch er beigetragen: Joshua Skenes, Gründer und Chefkoch des Drei-Sterne-Restaurants Saison, das ursprünglich als Pop-Up Restaurant startete, mittlerweile aber zu den 50 besten Restaurants weltweit zählt. Mit Angler startet Skenes nun ein neues Projekt – lässiger und ungezwungener als Saison. Der Fokus soll auf authentischer Grill-Küche und Seafood liegen, alles über offenem Feuer gegart und mit frischen lokalen Zutaten serviert. Neben dem Essen dürfte auch das Ambiente vielversprechend sein. Immerhin hat sich Skenes mit der Location am Embarcadero eine der schönsten Lagen gesichert mit direktem Blick auf die San Francisco Bay. Die Eröffnung ist für den Sommer 2018 angekündigt.

Manufactory Food Hall

San Francisco International Airport

Last but not least wird auch am San Francisco International Airport kräftig geschlemmt. Fluggäste dürfen sich schon jetzt über die neue Manufactory Food Hall im Boarding-Bereich des Flughafens freuen, die ebenfalls dieses Jahr eröffnet wird. Das Projekt ist eine Gemeinschafts-Aktion der vier Köche Pim Techamuanvivit, Elisabeth Prueitt, Chad Robertson und Gabriela Camara. Dem drögen Flugzeug-Essen machen mexikanische Street-Food Klassiker wie Tacos und Breakfast Tortas sowie „Fast Food“ aller Art darunter frische Sandwiches, Salate und aus Thailand inspirierte Rice- und Nudel-Bowls kräftig Konkurrenz. Da heißt es Bon Appetit und Bon Voyage!
 

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