Neu in Heidelberg: Stories Pop-Up Kitchen www.stories-popup-kitchen.de
  • 24. September 2018
  • Redaktion
„Die Region ist bereit für ihr erstes Pop-Up Restaurant“

Neu in Heidelberg: Stories Pop-Up Kitchen

Der aktuelle Trend der Gastro-Szene erobert jetzt auch das gemütliche Heidelberg. Ein altes Bahnbetriebswerk wird zur „Stories Pop-Up Kitchen“.

Andernorts sprießen Pop-Up Restaurants schon lange überall aus dem Boden. Für den Großraum Berlin gibt es sogar eine App, die die neuesten Lokale ortet. „Es wird Zeit, dass auch in der Rhein-Neckar-Region neue gastronomische Erlebnisse Einzug halten“, sagt Mitinitiator Swen Schmidt. Er betreibt mit drei weiteren Geschäftsführern bereits erfolgreich mehrere Gastronomien in Heidelberg und Umgebung. Das Team will mit seiner Pop-Up-Idee jetzt eine neue Ära einläuten. Ab dem 2. Oktober gastiert die Pop-Up Kitchen „Stories“ für rund vier Monate im ehemaligen Bahnbetriebswerk. Eine origineller Ort, die erst vor kurzem zu neuem Leben erweckt wurde. Die Architektengemeinschaft Loebner, Schäfer & Weber hat am Rande der Stadt aus dem maroden Gebäude der 20er Jahre eine spannende, multifunktionelle Industrielocation geschaffen. „Diese urbane Location ist perfekt für unsere Inszenierung. Hier können wir unsere Geschichte erzählen und etwas Einzigartiges kreieren“, so Schmidt.

Die Gäste erwartet ein 4-Gänge-Menü plus als Fisch/Fleisch-Variante oder vegetarisch. Passend zum rauen Look des Gastraumes mit auffälligen Design-Elementen und tropischen Pflanzen präsentiert sich eine integrierte Bar mit einer kleinen Karte an ausgewählten Drinks und Cocktails. „Das macht das Wesen eines unkonventionellen Pop-Ups aus: das Exklusive für kurze Zeit, aber auch das Reduzierte, aufeinander abgestimmte Angebot.“ Mit visuellen und audiovisuellen Effekten passend zu den einzelnen Gängen des Menüs sollen die Gäste in eine Geschichte entführt werden. Als Interior Designer zeichnet Wolfram Glatz vom Atelier Kontrast verantwortlich. „Es geht um gutes Essen, das Stories bildet den Rahmen und öffnet alle Sinne. Wir nutzen die Aura der Räume und schaffen mit dem Design ein rundes Erlebnis.“ Doch vor allem ist das wandernde Prinzip eines Pop-Ups, so sagt er, auch eine logistische Herausforderung. Denn die Innenausstattung muss jeden Tag aufs Neue ein- und wieder abgebaut werden.

Für das Erlebnis im Restaurant „Stories“ stehen pro Monat verschiedene Termine zur Verfügung, die online unter www.stories-popup-kitchen.de gebucht werden können. Zwischen 80 bis 100 Plätze werden aufgebaut pro Abend. In dem Gastraum gibt es zwei separate „Dining Boxes“, die mit einer schalldichten Glasscheibe getrennt sind. Und wenn gewünscht, bringen die Gastronomen das komplette Pop-Up-Konzept sogar in die Firmenlocations. „Wir sind erfahrene Eventplaner und Caterer, das neue „Stories“ ist sozusagen eine Spielwiese für uns und soll auch zeigen, was wir alles in kurzer Zeit auf die Beine stellen können“, sagt Schmidt. Doch die Temporärinszenierung soll nicht nur als Marketingplattform dienen, sondern man könne sich auch mal kulinarisch experimentell ausleben und Neues ausprobieren.

Das „Stories“ im Bahnbetriebswerk ist daher nur der Anfang einer kulinarischen Geschichte, die sich an weiteren, besonderen Orten in Heidelberg oder in der Region immer wieder neu erfinden wird. „Immer anders, immer spannend, so wie es urbane Foodies von Pop-Ups erwarten.“
 

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