„In Wurst We Trust“
Über „In Wurst We Trust“, so das Motto des Symposiums, sprach Co-Veranstalter Hendrik Haase im Interview mit Zeit online. Er fürchtet um das traditionelle Wursthandwerk. Noch sei gute Wurst erhältlich doch für die Zukunft des in Darm gefüllten Bräts müsse man kämpfen, so Haase gegenüber Zeit online. Fakt ist, es gibt kaum noch deutsche Metzger, die das Handwerk von Grund auf beherrschen. Dieses beinhaltet neben der Zubereitung der Fleischware sowohl die Beobachtung der Schweine auf dem Hof als auch das Schlachten und Zerlegen der Tiere.Wurst hat viele Namen
Grund für den Rückgang des Handwerks ist nicht minder die Standardisierung der Wurstproduktion, die sich im Zuge der Massentierhaltung rasch etablierte. Laut Haase ist die Herstellung von Wurst eine spezielle Kunstform, die es zu erhalten gilt. Neben Wiener-, Frankfurter-, Brat-, Bock-, Weiß- und Thüringer Rostbratwurst gibt es noch weitere schmackhafte, zum Teil recht unbekannte regionale Spezialitäten, die das Herz eines jeden Wurstliebhabers höher schlagen lassen. Sogar der Autobauer VW produziert seine eigene Wurst in Millionen-Auflage.Es gilt, das „Wurst-Case-Szenario“ zu verhindern
Es geht also um die Wurst in Deutschland. Wer das Handwerk der Metzger- beziehungsweise Fleischerei erlernen möchte, hat im Ausbildungszweig heutzutage vielfältige Möglichkeiten. Bereits während der Lehre kann man einen bestimmten Beschäftigungszweig festlegen. Ob im Fachgeschäft, Einzel- und Großhandel, Fleischerhandwerk, in der Herstellung oder in den Schlachtereien, die Einsatzorte sind frei wählbar. Nähere Informationen erhalten Sie über den Deutschen Fleischer-Verband (DFV) oder regionale Handwerkskammern.Zum Thema: Fachkräftemangel in der Gastronomie