Eierkocher oder Ei-Phone – Wie kocht man das perfekte Ei? worldsoffood.de

Eierkocher oder Ei-Phone – Wie kocht man das perfekte Ei?

Eierkochen ist eine Wissenschaft für sich. Die Größe der Eier und der gewünschte Garpunkt sind dabei zu berücksichtigen. Man hat die Auswahl zwischen dem Kochen im Topf, der Zubereitung in speziellen Gerätschaften für die Mikrowelle, herkömmlichen Eierkochern oder inzwischen angeblich todsicheren Apps für das Smartphone. Doch wie gelingt ein Ei am besten und welche Methode benötigt am wenigsten Energie?

Wie kocht man ein Ei am besten? Das fragten wir uns und testeten verschiedene Methoden. Neben dem herkömmlichen Kochen im Topf in unserem „Versuchslabor“ sind mit dabei: Ein elektrischer Eierkocher, eine Gerätschaft um Eier in der Mikrowelle zu garen und eine Eierkoch-App für das Smartphone.

So viel sei vorweg genommen, die Mikrowelle verbraucht ohnehin am meisten Strom, noch dazu kochen die Eier (bereitet man sie nach den Angaben des Herstellers zu) in der Mikrowelle am längsten, bis sie zum Verzehr bereit sind. Auch das Ergebnis ließ zu wünschen übrig, so dass wir rasch einen Haken hinter diese Methode machen.

Testsieger Eierkocher

Am besten schnitt der Eierkocher in unserem Test ab. Die darin zubereiteten Eier hatten die beste Konsistenz, egal ob weich-, mittel- oder hartgekocht. Noch dazu sind elektrische Eierkocher extra darauf ausgelegt, die Eier mit einem möglichst geringem Energieverbrauch und wenig Wasser zu garen. Ein klares Plus!

Eier im Topf kochen

Mit etwas Übung, die wohl jeder beim Eierkochen haben sollte, bekommt man auch hier fast immer ein gewünschtes Endprodukt in den Eierbecher. Und auch beim Kochen der Eier im Topf kann man Energie sparen, indem man das Wasser nur bis zum Siedepunkt erhitzt, die Eier hineingibt und direkt den Herd ausschaltet. Es dauert dann eben etwas länger, bis die Eier durchgegart sind und man muss wieder in Erfahrung bringen, wann die Eier genau den gewünschten Garpunkt haben.

Eier kochen per App – Das Ei-Phone

eieruhr2Inzwischen gibt es auch spezielle Apps zum Eierkochen für das Smartphone. Auch diese können hilfreich sein, wenn man keinen Eierkocher zur Hand hat. Diese Apps, wie zum Beispiel „Die perfekte Eieruhr“, basieren nach eigenen Aussagen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen und verfügen zudem über technische Details, mit denen man das Ei vermessen kann und schließlich, unter Angabe ob das Ei aus dem Kühlschrank kommt oder Zimmertemperatur hat und auf welcher Höhe (vom Meeresspiegel aus gesehen) man sich befindet, ins kalte Wasser gibt. Mit Hilfe des „Ei-Spions“ kann man während dem Herunterzählen des Countdowns dann sogar erkennen, wie das Ei zurzeit im Inneren aussieht. So klingt Eierkochen dann doch definitiv nach einer Wissenschaft.

Fazit

Das beste Ergebnis liefert also der elektrische Eierkocher, der noch dazu den geringsten Energieverbrauch hat. Die App für das Smartphone scheint auf den ersten Blick ebenfalls perfekt konzipiert zu sein. Hält man sich jedoch an den gegebenen Hinweis, die Eier in kaltes Wasser zu legen, funktioniert sie nicht. Schließlich berücksichtigt die App leider nicht die unterschiedlichen Zeitspannen, die verschiedene Herde benötigen, um Wasser zum Kochen zu bringen.

Natürlich sollte man aber, nachdem man nun die beste Gerätschaft zum Eierkochen kennt, noch immer auf die Qualität und die Herkunft der Eier achten.

Im Test: Ein Eierkocher der Firma Russel Hobbs