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Zum Leben erweckt

minimiam: An diesen Bildern kann man sich nicht sattsehen

Die Künstler von „minimiam“ widmen ihren Beruf und ihre Leidenschaft ganz der Welt der Lebensmittel. Wir durften mit ihnen sprechen und mehr über ihre Arbeit und anstehende Projekte erfahren.

minimiam – das ist das Künstlerpaar Akiko Ida und Pierre Javelle. Vor einigen Jahren haben sie das einzigartige Projekt ins Leben gerufen und widmen sich seither dem, was in „minimiam“ bereits drinsteckt: „mini“ – winzigen Figuren, die Teil einer „miam“ – leckeren Welt aus Lebensmitteln werden.

Kennengelernt haben sich Akiko und Pierre auf der internationalen Künstlerschule „Arts Décoratifs“ in Paris. Dort leben und schaffen sie ständig neue, beeindruckende Bilder ihrer Miniaturwelten.

Wir hatten die Gelegenheit, Akiko und Pierre Fragen zu ihrer Arbeit und deren Vorbereitung zu stellen. Uns interessierte natürlich auch, welche Botschaft hinter ihren besonderen Aufnahmen mit den Mini-Protagonisten steckt.

worlds of food: Ihre Bilder sind sehr beeindruckend: Wie lange arbeiten Sie an einer Aufnahme, bis sie wirklich perfekt ist?

minimiam: In der Regel dauert das einen halben bis ganzen Tag, bis das Bild im Kasten ist.
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worlds of food: Sie schaffen mithilfe weniger Lebensmittel, kleinen Gegenständen und den Mini-Figuren eine einmalige Atmosphäre, an der man sich nicht „satt“schauen mag. Verraten Sie uns, was Sie an Lebensmitteln so fasziniert, dass Sie sie so herrlich in Szene setzen können?

minimiam: Lebensmittel sind nicht nur zum Essen, sondern auch zum Bestaunen da. Man kann sie ebenso beobachten und sich an ihnen erfreuen. Obst und Gemüse sind einfach wunderschön. Damit meinen wir nicht nur ihre natürliche Schönheit. Auch gekocht sind sie besonders, in ihrer Struktur und ihren vielen Details. Wir mögen Lebensmittel vor allem deshalb, weil sie uns Freude bereiten und weil wir sie sehr gern anschauen, riechen und schmecken. Letztlich machen sie uns sehr zufrieden und wir erinnern uns gern an sie.
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worlds of food: Wie schaffen Sie es, möglichst gute Bedingungen zu schaffen, wenn man bedenkt, dass Eis beispielsweise schmelzen kann.

minimiam: Vor dem Shooting legen wir das Eis für längere Zeit in den Tiefkühlschrank. Außerdem haben wir immer extra Eis zur Stelle, sollten Teile des Sets schmelzen.
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worlds of food: Die Perspektive Ihrer Bilder scheint entscheidend zu sein. Worauf kommt es dabei an?

minimiam: Es gibt immer einen richtigen Winkel, der alles magisch erscheinen lässt. Dann ist alles perfekt. So ist es auch im täglichen Leben. Findet man den richtigen Winkel, funktioniert alles von ganz allein.
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worlds of Food: Was erwartet Sie 2014?

minimiam: Wir werden unser großes Werk „rund um das Thema Milchprodukte“ im Februar auf der internationalen Agrikultur Show in Paris ausstellen. Auch andere Ausstellungen in Frankreich sind geplant. Alle Infos zu neuen Projekten oder Veröffentlichungen gibt es auf unserer Webseite. Wir hoffen, auch bald ein Buch mit allen minimiam-Bildern zu veröffentlichen!

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