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Networking zu Tisch: Social Dining thinkstockphotos.com
Trend aus New York

Networking zu Tisch: Social Dining

Social Dining heißt ein neuer Trend aus New York, der mittlerweile auch deutsche Großstädte erobert. Dabei treffen sich Menschen zum Essen, die sich noch nie zuvor begegnet sind. Hier erfahren Sie mehr über das Networking-Konzept.

Was ist Social Dining?

Essen, Kennenlernen, Kommunizieren – darum geht es beim Social Dining. Die Idee dahinter: Mit Menschen gemeinsam an einen Tisch zu kommen, die man sonst vermutlich nie kennengelernt hätte. Man verabredet sich bei einer Person, um in einem privaten Umfeld zu essen oder auch gemeinsam zu kochen.

Wie kommt es zu einem Treffen?

Ein Treffen zum Social Dining erfolgt über die Verabredung via App oder Webseite. Voraussetzung ist, dass man sich bei den Social Dining-Portalen registriert. Es gibt zwei verschiedene Dining-Varianten: das Einladungs-Dinner, bei dem ein Nutzer seine Essenspartner gezielt auswählt oder das Überraschungs-Dinner, zu dem sich Nutzer frei anmelden können. Ungebetene Gäste können vom Gastgeber abgelehnt werden – schließlich lädt man in die eigenen vier Wände ein. Zusätzlich gibt es eine Kommentarfunktion; so können sich die Teilnehmer absprechen. Die Kosten für das Essen tragen Gastgeber und Gäste am Ende gemeinsam.

Die Erfinder des Social Dining

Erfunden haben das Konzept die zwei New Yorker Felipe Donnelly und seine Frau Tamy Rofe. Vor sechs Jahren beschlossen sie, einmal pro Woche Dinner-Partys für Fremde zu veranstalten. Die Menschen am Tisch kannten sich nicht und genau das machte den Charme der Partys aus – das Social Dining wurde schnell zum Geheimtipp.

Für wen eignet sich Social Dining?

Social Dining eignet sich im Prinzip für jeden. Besonders für Singles oder Zugezogene ist das Konzept natürlich eine schöne Möglichkeit, neue Leute kennenzulernen. Das einzige, was man mitbringen sollte, ist Spontaneität und Offenheit.
Dieser Beitrag stammt von und dem worldsoffood-Team