Hilton Mauritius Resort & Spa; Derk Hoberg
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Das Food-Konzept im Hilton Mauritius Resort & Spa unter Chefkoch Guillaume Hardoin

Hilton Mauritius: Kulinarische Weltreise im Indischen Ozean

Im Hilton Mauritius Resort & Spa ist die Kulinarik Teil des besonderen Gesamterlebnisses. Zwischen türkisfarbener Lagune, Palmenstrand und spektakulären Sonnenuntergängen entfaltet sich eine gastronomische Vielfalt, die einerseits international und andererseits tief in der Insel verwurzelt ist.

Vier Restaurants, wechselnde Themenabende und ein klarer Fokus auf lokale Produkte prägen das kulinarische Profil des Fünf-Sterne-Resorts Hilton Mauritius Resort & Spa. Unter der Leitung von Executive Chef Guillaume Hardoin verbindet das Haus globale Einflüsse mit mauritischer Identität – und macht den lukullischen Genuss so zu einem der stärksten Argumente für einen Besuch im Hilton Mauritius.

Von der Bretagne in die Welt – und nach Mauritius

Der aus der Bretagne stammende Hardoin (u.i.Bild) begann 2004 seine Karriere, studierte Hospitality Management und Kulinarik, arbeitete bei verschiedenen Sterneköchen, auf einem Kreuzfahrtschiff in Französisch-Polynesien, in Norwegen nahe des Geiranger Fjords sowie in einem luxuriösen Catering-Unternehmen in Saudi-Arabien. Früh lernte er Disziplin, Präzision und Respekt vor dem Produkt – Werte, die ihn bis heute prägen.

Derk Hoberg

Was ihn auszeichnet: Er kennt nicht nur die Küche, sondern auch den Service. Eineinhalb Jahre arbeitete er bewusst im Gästebereich, um Weinwissen, Abläufe und Perspektiven zu verstehen. „Man muss das Gesamterlebnis begreifen, nicht nur den Teller. Dann kann man sämtliche Wünsche der Gäste verstehen und erfüllen“, sagt er. Dieses Denken spürt man im gesamten kulinarischen Konzept des Resorts, denn das Publikum hat sich verändert: Während früher vor allem Gäste aus Deutschland, Frankreich oder Großbritannien anreisten, ist das Resort heute internationaler denn je. Diese Vielfalt verlangt nach einer Küche, die Komfort und Wiedererkennungswert bietet. Genau in dieser Balance sieht Hardoin die kulinarische Zukunft des Hauses.

Vier Restaurants, vier Handschriften

Im Hilton Mauritius verantwortet Hardoin vier Restaurants. Das Kesari ist das jüngste Konzept im Haus. Aktuell noch als Pop-up geführt, steht dem Restaurant in diesem Jahr eine umfassende Neugestaltung bevor, die ihm eine noch klarere Identität verleihen soll. Schon jetzt überzeugt es mit authentischer indischer Küche, getragen von einem vierköpfigen, ausschließlich indischen Küchenteam, das Gerichte aus jeder indischen Region präsentiert.

Kesari – das indische Restaurant des Resorts (© Hilton Mauritius Resort & Spa)

Mit dem Ginger setzt das Resort auf thailändische Raffinesse und intensive Aromen. In der Küche sorgt Chefköchin Pao, die seit 13 Jahren Teil des Hauses ist, für Kontinuität und Authentizität. Die Gerichte der Thailänderin spiegeln die Balance ihrer Heimatküche wider – das Spiel aus Schärfe, Säure, Süße und Frische, das präzise abgestimmt sein muss, um seine ganze Faszination zu entfalten.

Das Thai-Restaurant Ginger

Das Coquillages, direkt am Strand gelegen, verändert mit dem Tageslicht seinen Charakter: Mittags entspannt und leicht, mit Blick auf Pool und Lagune, am Abend deutlich anspruchsvoller inszeniert. Hier möchte Guillaume Hardoin künftig noch stärker mauritische Klassiker integrieren – Gerichte wie Rougaille oder Vindaye, die die kulinarische Seele der Insel widerspiegeln und perfekt zur lässigen Strandatmosphäre passen.

Das Coquillages

Das Herzstück des kulinarischen Angebots ist das Pomme d’Amour, das All-Day-Dining-Restaurant des Resorts. Am Abend überrascht es mit wechselnden Themenabenden. Von mediterranen Spezialitäten über die klassisch-französische „Escapade Française“ bis hin zur mauritischen Nacht mit traditioneller Sega-Show und Rum-Degustation bietet es eine kulinarische Reise rund um den Globus.

Pomme d’Amour

Lokale Produkte, globale Perspektive

Hardoin beschreibt seinen Stil derweil als international – geprägt von Stationen rund um den Globus. Gleichzeitig setzt er konsequent auf regionale Produkte. Regionaler Thunfisch statt importiertem Fisch, geräucherter Marlin statt Smoked Salmon, saisonales Wild aus dem nahegelegenen Naturreservat.

Die Insel bietet zudem tropische Früchte von intensiver Süße, lokalen Honig, Fisch von der Insel Rodrigues oder aus Madagaskar. Doch die Logistik bleibt herausfordernd: saisonale Schwankungen, begrenzte Produktion, Nachwuchsmangel in der Landwirtschaft. „Wir müssen lernen, mit dem zu arbeiten, was die Insel uns gibt – und es wertschätzen“, sagt Hardoin.

Auch ein romantisches Dinner am Traumstrand ist im Hilton Mauritius möglich

Führung mit Herz – und Familiengeist

Trotz seiner internationalen Karriere ist der Franzose im Herzen Familienmensch geblieben. Die Erinnerung an Sonntagsessen bei der Großmutter, an gebratenes Huhn oder frischen Fisch vom Atlantik, prägt sein Verständnis von Genuss bis heute. „Fine Dining lehrt dich Perfektion. Aber nichts ist wichtiger als ein Essen, das Menschen zusammenbringt.“

Vielleicht ist genau das das Geheimnis des kulinarischen Angebots im Hilton Mauritius: die Balance aus Präzision und Herzlichkeit, aus globaler Technik und lokaler Seele. Oder, wie Hardoin es selbst formuliert: „Ich habe hier nicht ein eigenes Restaurant – sondern vier. Und jeden Tag die Möglichkeit, mit meinem Team etwas Neues zu schaffen.“

Alle weiteren Informationen unter: www.hilton.com

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