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Die Kiwi – Gesunder Exot thinkstock
Powerfrucht Kiwi

Die Kiwi – Gesunder Exot

Durch ihren hohen Vitamin C-Gehalt greifen besonders viele Menschen im Winter zu der exotischen Kiwi. Klar: Das viele Vitamin C stärkt unser Immunsystem und beugt so Erkältungen vor. Aber die Kiwi enthält noch viele andere Inhaltsstoffe, die unseren Organismus auf positive Weise beeinflussen.

Weltmeister im Vitamin C

Wer im Winter Erkältungen vorbeugen möchte, greift oft zu Zitrusfrüchten. Dabei sind Kiwis Zitrusfrüchten in Hinsicht auf den Vitamin C-Gehalt sogar überlegen: Grüne Kiwis weisen einen höheren Vitamin C-Gehalt auf als eine Orange oder sogar zwei Zitronen. Mit einer Kiwi pro Tag decken wir bereits unseren Tagesbedarf an Vitamin C. Nicht nur für ein starkes Immunsystem, auch für gesunde Knochen, Zähne und Blutgefäße ist dieses Vitamin ein wichtiger Faktor. Vitamin C ist sogar bekannt dafür, den Bluthochdruck zu senken. Antioxidantien schützen unseren Körper vor sogenannten freien Radikalen. Das enthaltene Magnesium regt die Muskulatur an.

Soweit so gut. Die Kiwi ist aber nicht nur Meister im Vitamin C-gehalt. Es gibt noch mehrere gute Gründe, eine Kiwi auf den täglichen Speiseplan zu setzen.

Kiwi-Power für die Blutgefäße

Kiwis enthalten die Aminosäure Arginin. Arginin weitet die Blutgefäße auf natürliche Weise und fördert so die Durchblutung. Auch interessant: Bei regelmäßigem Genuss können Kiwis die Kopfschmerzhäufigkeit senken. Durch die geweiteten Gefäße können Spannungskopfschmerzen nicht mehr so einfach entstehen. Auch wirken sich Kiwis positiv auf den Cholesterinspiegel aus, denn sie sind in der Lage, das Cholesterin abzubauen.

Ballaststoffe für eine gute Verdauung

Durch ihren hohen Ballaststoffanteil verbessern Kiwis die Verdauung. Aber auch durch einen weiteren Bestandteil sind Kiwis als natürliches Abführmittel geeignet: Kiwis enthalten als einzige Frucht das zersetzende Enzym Actinidin und sind deshalb in der Lage, Eiweiß aufzuschließen. Fleisch- und Milchprodukte können somit leichter verdaut werden. Die Kerne der Kiwi sorgen dafür, dass sich genügend Flüssigkeit im Darm sammelt, was wiederum einen schnelleren und gesunden Stoffwechsel begünstigt.

Natürliche Folat-Quelle

Folat trägt zur Entwicklung genetischen Materials bei und ist damit in der Schwangerschaft besonders wichtig. Kiwis enthalten Folat – sie sind also eine sinnvolle Ergänzung zu dem Folat, das einem vom Arzt verschrieben wird.

Kalorien? Von wegen!

Wer Kiwis isst, sündigt nicht. Auf gerade mal 57 kcal kommen 100 g der Frucht. Kiwis enthalten hauptsächlich Fruktose, einen natürlichen Zucker, der vor allem in Obst vorkommt. Ihr niedriger glykämischer Index sorgt dafür, dass Kohlehydrate nicht so schnell von unserem Körper aufgenommen werden. Die Folge ist, dass Fett relativ schnell verbrannt wird und das Hungergefühl abnimmt. Produkte mit einem niedrigen glykämischen Index senken zudem das Risiko von Diabetes und Herzerkrankungen.

Die Kiwi als Wundermittel

Die Kiwi ist in jeder Hinsicht eine Powerfrucht. Vielen Verbrauchern schmeckt sie einfach nur gut – dabei hat sie so viel mehr in petto. Dazu ist die Kiwi in so vielen Facetten einsetzbar, dass der Geschmack nie langweilig wird. Sie lässt sich hervorragend mit anderen Früchten kombinieren und passt wunderbar in Obstsalat, Marmelade, oder in einen gesunden Smoothie. Allerdings lässt sie sich nicht mit Milchprodukten kombinieren, denn sie zersetzt augenblicklich das darin enthaltene Eiweiß. Das Produkt wird dann schnell bitter – demnach ist von einem Joghurt mit Kiwis oder einem Kiwi-Quark abzuraten.

Ein Rezept für eine Kiwi-Sekt-Marmelade finden Sie hier.
Dieser Beitrag stammt von und dem worldsoffood-Team