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Mehr Ernährungsbildung in der Schule

Ernährung als Schulfach?

Eine aktuelle Studie hat gezeigt: junge Menschen werfen überdurchschnittlich viele Lebensmittel weg. Deshalb soll an Schulen zukünftig vermehrt Ernährungsbildung betrieben werden. Bundesminister Christian Schmidt unterstützt die Lehrkräfte mit kostenlosen Materialien.

„Mit meiner Initiative ‚Zu gut für die Tonne‘ gehen wir jetzt auch in die Schulklassen drei bis neun. Außerdem appelliere ich an die Länder: Ernährungs- und Verbraucherbildung muss stärker in die Stundenpläne integriert werden. Es ist wichtig, dass Schülerinnen und Schülern lernen, wie wertvoll unsere Lebensmittel sind und wie sie selbst Lebensmittelabfall vermeiden können. Es ist mir ein großes Anliegen, die vermeidbare Lebensmittelverschwendung einzudämmen. Angesichts des Hungers in der Welt, dürfen wir nicht leichtfertig mit unseren hochwertigen Lebensmitteln umgehen. Es ist weder moralisch noch ethisch vertretbar, wenn genießbare Lebensmittel im Müll landen. Deshalb müssen wir das Bewusstsein für den Wert unserer Lebensmittel schon bei Kindern und Jugendlichen schärfen", erklärt Bundesminister Christina Schmidt. 

Zahlen, Daten, Fakten:

Eine aktuelle Studie hat gezeigt: junge Menschen werfen überdurchschnittlich viele Lebensmittel weg. Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft stellt deshalb Lehrkräften der Primar- und der Sekundarstufe I kostenlos Unterrichtsmaterialien zur Verfügung, die fächerübergreifend, in der Projektarbeit und lehrplangemäßen in Fächern wie beispielsweise Wirtschaft, Geografie, Ethik, Deutsch oder Biologie genutzt werden können. Für den Einsatz im Unterricht gibt es die Zu gut für die Tonne!-Infobroschüre jetzt auch auf Englisch.

Dieser Beitrag stammt von und dem worldsoffood-Team