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Grill-Hacks für das Camperleben thinkstockphotos.com
Kein Feuer oder gar keinen Grill zur Hand? Kein Problem...

Grill-Hacks für das Camperleben

Da ist sie, die Grill-Saison! Endlich wieder raus auf die Terrasse, den Balkon oder den Park grillen und essen. Aber wie ist das eigentlich, wenn unterwegs, etwa auf Reisen oder inmitten der Natur, des Deutschen liebstes Hobby gefrönt werden möchte? Wir haben ultimative Tipps für den Grillspaß unterwegs:

1. Feuer machen – ohne Streichholz oder Feuerzeug

Zugegeben, die Outdoor-Branche hält unzählige Möglichkeiten bereit, wie wir unser Grillgut auf dem Grill oder über dem Feuer ordentlich zum Brutzeln bringen können. Aber was, wenn wir einfach mal ganz ursprünglich wie in der Steinzeit Funken sprühen lassen möchten? Feuer lässt sich ganz einfach herstellen, wenn man ein paar Tipps beachtet, weiß Michael, zuständig für die Vermieterbetreuung bei PaulCamper und erfahrener Pfadfinder: „Für alle Methoden braucht man in jedem Fall Zunder, Sauerstoff und Hitze. Viele kennen bestimmt den Trick mit der Lupe. Ähnlich funktioniert auch eine herkömmliche Getränkedose, wenn wir sie ein wenig bearbeiten. Einfach den Boden mit Zahnpasta, Schokolade oder einem Wasser-Sand-Gemisch blank polieren. Mit Hilfe des Dosenbodens lässt sich die – zugegeben notwendige – Sonne auf dem Zunder bündeln. Alternativ können wir mit Hilfe einer Batterie, etwa aus einer Taschenlampe, und einem Stück Draht oder Stahlwolle unseren Zunder entfachen.“

2. Der Dosengrill für unterwegs

Kein herkömmlicher Grill zur Hand? Aus einer ausgedienten Raviolidose lässt sich im Handumdrehen ein kleiner Grill bauen. Alles was man dafür braucht: Eine leere Dose und ein Taschenmesser. Die Dose wird an vier Stellen senkrecht bis auf wenige Zentimeter komplett eingeschnitten. Die vier etwa gleichgroßen Dosenteile werden anschließend nach außen geknickt. Zum Schluss fehlen noch ein paar Belüftungslöcher in den Bereichen, die nicht eingeschnitten wurden. Jetzt kann die Grillkohle eingefüllt werden. Fehlt nur noch ein kleines Grillrost, das sich auch prima aus einem alten Metallbügel zurechtbiegen lässt.

3. Ungewöhnliche Grillanzünder

Wer mit Holzkohle grillt, kennt das leidige Problem: Es dauert gefühlt eine Ewigkeit, bis die Kohle soweit ist, dass mit dem Grillen begonnen werden kann. Wer allerdings einen leeren Eierkarton zur Hand hat, dem winkt ein leichtes Spiel. Einfach in den Mulden Holzkohlestückchen hineinlegen, den Karton im Grill platzieren und dann an einer Ecke anzünden. Das Feuer bahnt sich seinen Weg und sorgt dafür, dass die Kohle gleichmäßig erhitzt. Die heimatlosen Eier lassen sich prima für den Kartoffelsalat nutzen. So ist auch das Lagerungsproblem gelöst.

4. Das natürliche Grillrost

Eine Feuerstelle ist mit ein wenig Übung leicht hergerichtet. Aber was, wenn das Grillrost nicht dabei ist? Aufgeben? Das muss nicht sein. Wer sich ein paar Äste und Rinde zusammensucht, der kann sich mit ein wenig Übung schnell ein komplett kompostierbares Rost bauen. Die Basis bildet ein langer Ast, der über dem Feuer erhitzt wird, so lang, bis er biegsam wird. Dann wird er in die Form eines Tennisschlägers geformt und mit ein wenig Rinde zusammengebunden. Es folgt ein Ast, der in der Länge nach platziert wird und ebenfalls mit Rinde befestigt wird. Anschließend können quer kurze Äste eingefädelt werden. Schon ist der alternative Rost fertig und Burger und Co. können über dem Feuer brutzeln.

5. Saures für den Grill

Wer kennt das nicht: Besonders Fisch und Gemüse bleiben gerne mal am Rost kleben und landen dann nur zerstückelt auf dem Teller. Mit ein paar Scheiben Zitrone umgeht ihr das Problem und sorgt gleichzeitig für ein wunderbares Aroma. Einfach die Scheiben auf den Grill legen und das Grillgut darauf platzieren. Das ist nicht nur praktisch, sondern schmeckt noch dazu. Besser kann es doch kaum kommen. Auch Alufolie lässt sich prima ersetzen. Wer etwa Feta-Käse grillen möchte, wickelt ihn entweder in Bananenblätter oder aber in Weinblätter ein.

6. So bleibt das Grillgut warm

Aus drei alten Dosen und einem kleinen Grillrost, lässt sich prima eine Wärmeplatte basteln, die dafür sorgt, dass Kartoffeln, Würstchen und Co. über längere Zeit warm gehalten werden. Einfach die Dosen auf den eigentlichen Rost aufstellen und das kleinere Rost darauf ablegen. Geheimtipp: Wer Brötchen oder Brot toasten möchte, kann dies ohne Sorge um schwarze Krusten mit Hilfe der Warmhalteplatte erledigen. So schnell brennt hier nichts an.

7. So wird der Grill natürlich sauber

Es ist wohl der lästigste Part beim Grillen: Die Bäuche sind voll und das Grillrost ist komplett verkrustet. Wer unterwegs grillt, hat nicht immer das passende Reinigungsmittel parat. Die Natur hilft da weiter. Eine aufgeschnittene halbe Zwiebel etwa ist ein geeignetes Ersatzmittel für das klassische Spülmittel. Der Trick funktioniert allerdings nur bei noch heißen Rosten. Wer vorbeugen möchte, reibt das Grillrost vor Start mit einer halben Kartoffel ab. Die erfüllt den gleichen Zweck wie Öl, ist aber weniger entzündlich. Wer den Zeitpunkt für die Reinigung mit der Zwiebel verpasst hat, kann das Gitter auch über Nacht auf Rasen legen. Der Raureif sorgt in der Regel dafür, dass Verkrustungen sich leicht abspülen lassen.

Die Grill-Hacks wurden von PaulCamper, der größten deutschen private Sharing-Community für Camper, Wohnmobil und Co zusammengestellt.
Dieser Beitrag stammt von und dem worldsoffood-Team
 

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