Pasta alla Puttanesca thinkstockphotos.com
Rezept

Pasta alla Puttanesca

Pasta alla Puttanesca. Christian Lohses Rezept für die Pasta mit Sardellen-Oliven-Kapern-Soße.

Rezept: Pasta alla Puttanesca

pasta-puttanescaSoße
10 Sardellenfilets
400 geschälte reife Tomaten
(frisch und reif ohne Haut oder
aus der Dose)
80 g schwarze Oliven mit Stein
40 g Kapern
3-4 Knoblauchzehen
1-2 Chilis
8 EL Olivenöl
2 EL gehackte Petersilie

Pasta
400 g Pasta (am besten lange
Nudeln)
1 EL Salz

Zubereitung

Den Knoblauch in Scheiben schneiden und in Öl leicht anrösten. Die zerkleinerte oder zerbröselte Chili (ohne Kerne) und die abgetropften Sardellen dazu geben. Die Sardellen sollen im Öl zerfallen bzw. zerschmelzen – helfen Sie ruhig mit einem Holzlöffel nach.

Nun die abgetropften Kapern, die entkernten und zerkleinerten Oliven und die Tomaten dazu.

15 Minuten ordentlich kochen lassen und die Tomaten, wenn nötig, mit einer Gabel zerdrücken.

Währenddessen Salzwasser für die Pasta aufsetzen und nach Packungsanleitung kochen. Die Petersilie grob hacken und in die fertige Soße geben. Sobald die Pasta al dente ist, abgießen und zur Soße geben (oder andersrum), vermengen und sofort servieren.

Buon appetito!

Die Sardelle – auch Anchovis genannt – gehört neben Sardine und Sprotte zu den wichtigen Vertretern der Heringsfamilie. Sie kommt vermehrt im Nordostatlantik, einschließlich der Nordsee, sowie im Mittelmeer und im Schwarzen Meer vor. Bedeutende Fanggebiete liegen vor den Küsten von Portugal, Spanien und Italien. Sardellen werden meist in Salz oder Öl eingelegt, um den Fisch zu konservieren, aber auch, weil er in der Salzlake fermentiert und somit quasi gegart wird. Während der Lagerung gewinnen die eingelegten Sardellen an Qualität und Geschmack. Im Mittelmeerraum ist die Sardelle vor allem als frische Delikatesse beliebt: Dort wird sie oft im Ganzen gebraten, gebacken oder gegrillt. Bei uns kommt sie gern als pikant-würzige Zutat auf Pizza oder gar Wiener Schnitzel.

Für den Sardellenfang setzen MSC-zertifizierte Fischer sogenannte Ringwaden ein, die einen Fischschwarm seitlich und von unten umschließen. Die Auswirkungen dieser Fischerei auf die Meeresumwelt sind gering. Das hat verschiedene Gründe: Die Fischerei ist sehr selektiv, es fällt nur wenig ungewollter Beifang an. Außerdem berühren die Netze den Meeresboden in der Regel nicht; empfindliche Bodenlebensräume bleiben daher intakt. Daneben sorgen Gebietsschließungen und Schonzeiten im Golf von Biskaya für Begrenzungen in der Fischerei.

Dieser Beitrag stammt von und dem worldsoffood-Team