Maki Rollen – aber auf bayerische Art ZS Verlag / Stefan Braun
Japan trifft Bayern

Maki Rollen – aber auf bayerische Art

Das Rezept für die bayrischen Maki Rollen stammt aus dem neuen Kochbuch von TV Koch Hans Jörg Bachmeier. Darin widmet er sich ausführlich dem Thema Street Food und interpretiert dieses für die Küche zu Hause.

Zutaten für 4 Personen

¼ Rettich
50 g Honig
100 ml Weißbier
100 g Graupen
Salz
½ Kopf junger Spitzkohl
1 Schalotte
50 g Butter
200 ml Gemüsebrühe
100 g Sauerkraut
Cayennepfeffer
Zucker
saure Sahne
2 sehr frische Forellenfilets (entgrätet und ohne Haut; à ca. 100 g)

Zubereitung

Den Rettich schälen, auf einer Reibe fein raspeln und auspressen. Den Saft auffangen und mit dem Honig verrühren. Das Weißbier unter rühren. Die Rettichraspel beiseite stellen.

Die Graupen in einem Sieb kalt abbrausen, bis das Wasser klar bleibt. In einem Topf reichlich Salzwasser aufkochen. Die Graupen darin etwa 15 Minuten sanft köcheln lassen.

Vom Spitzkohl die äußeren großen Blätter ablösen und in reichlich Salzwasser 1 bis 2 Minuten bissfest blanchieren. In Eiswasser abschrecken. Mit einem Küchentuch trocken tupfen und plattieren.

Die Schalotte schälen und in feine Würfel schneiden. Die Graupen abgießen und abtropfen lassen.

Die Butter in einem Topf erhitzen, die Graupen und die Schalotte darin anbraten und mit der Brühe ablöschen. Das Sauerkraut dazugeben und weiterköcheln lassen, bis keine Flüssigkeit mehr vorhanden ist und eine körnige Masse entstanden ist. Mit Salz, Cayennepfeffer, Zucker und etwas Weißbierdip abschmecken.

Den Strunk von den Spitzkohlblättern entfernen und jeweils 1 Blatt. auf eine Sushi-Makimatte legen. Etwas saure Sahne aufstreichen, mit Salz und Cayennepfeffer würzen und mit der Graupen-Sauerkraut-Masse bestreichen.
Die Forellenfilets längs in etwa 2 cm dicke Streifen schneiden, auf die Sauerkrautmischung legen und aufrollen. Die Rolle in 6 Teile schneiden. Die Maki Rollen mit den Rettichraspeln und dem Weißbierdip servieren.

Guten Appetit!

Street-FoodWeitere Infos zum Buch

Starkoch trifft schnelle Küche und damit den Zeitgeist. In seiner erfolgreichen TV-Show widmet sich Hans Jörg Bachmeier (Blauer Bock, München) ausgiebig dem Thema Street Food. Dem „Imbiss für Feinschmecker“. Wieso Imbiss? Weil seine Frühlingsrollen, Veggie-Burger, Ceviche- und Schaschlik-Gerichte und all die anderen, traditionellen sowie trendigen Kompositionen aus aller Welt kleine Zwischenmalzeiten à la Straßenstand oder Garküche sind. Wieso Feinschmecker? Weil Qualität und Raffinesse bei Bachmeier ganz weit oben stehen. Wer sich angesprochen fühlt, macht’s dem Bachmeier einfach nach. Zum Beispiel die Chicken Wings mit Blauschimmel-Joghurt-Dip, Whoopie Pies oder andere kleine Sünden für scharfe Zungen und Süßmäuler.

Hier: Weitere Infos beim Verlag

Einfach. Gut. Bachmeier. Streetfood
16,99 inkl. Mwst.
Hardcover , 144 Seiten
ISBN: 978-3-89883-560-2
Dieser Beitrag stammt von und dem worldsoffood-Team