Anzeige
Lavendel-Crème Brûlee mit Erdbeer-Rhabarber-Ragout von Cornelia Poletto Carpe Diem/Bild unten: Jan Westermann/Carpe Diem
Essen und Trinken

Lavendel-Crème Brûlee mit Erdbeer-Rhabarber-Ragout von Cornelia Poletto

Cornelia Poletto liebt die italienische Küche, kombiniert diese aber gerne mit anderen Einflüssen. Doch die Grundlage ihrer Rezepte muss nicht immer „italienisch“ sein, was die Sterneköchin mit der Vorstellung ihres Rezepts Lavendel-Crème Brûlee mit Erdbeer-Rhabarber-Ragout beweist.

Zutaten für 4 Personen

2 Vanilleschoten

1/8 l Milch

1 EL getrocknete Lavendelblüten

375 ml Sahne

80 g Zucker

5 Eigelb

4 EL brauner Zucker zum Gratinieren der Creme

Für das Ragout

400 g roter Rhabarber (dünne Stangen)

3 EL Zucker

1 Vanilleschote

100 g brauner Zucker

250 ml Kombucha Classic

250 g Erdbeeren

Zubereitung

1. Eine Vanilleschote der Länge nach halbieren und das Mark herauskratzen. Mit Milch aufkochen, Lavendel zufügen und 30 Min. neben der Kochstelle zugedeckt ziehen lassen. Durch ein feines Sieb gießen. Sahne, Zucker, Eigelb unterrühren (nicht schäumen).

2. Backofen auf 120 °C vorheizen. 4 ofenfeste Förmchen (à ca. 200 ml Inhalt) in eine feuerfeste Form oder Bräter stellen. Eiersahne einfüllen. Bräter zu 2/3 mit heißem Wasser füllen und auf der zweiten Schiene von unten in den Ofen stellen. Creme ca. 1 Stunde stocken lassen, herausnehmen und abkühlen.

3. Für das Ragout den Rhabarber schälen und schräg in Stücke schneiden. Mit 2 EL Zucker mischen und 1 Stunde ziehen lassen. Braunen Zucker in einem Topf karamellisieren lassen. Mit Kombucha ablöschen, die zweite Vanilleschote und -mark zugeben und einige Minuten köcheln, bis sich der Zucker gelöst hat. Mit dem gezuckerten Rhabarber aufkochen lassen. Erdbeeren vierteln und unterheben. Ragout lauwarm abkühlen lassen.

4. Für die Creme den braunen Zucker im Mixer etwas feiner mahlen. Damit die Oberfläche der Creme gleichmäßig bestreuen und mit einem Crème-Brûlée-Brenner abflämmen, sodass eine Kruste entsteht. Mit dem Rhabarber-Erdbeer-Ragout anrichten.

Guten Appetit!

Dieser Beitrag stammt von und dem worldsoffood-Team