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Rezept

Rinderjus – dunkle Französische Grundsauce

Eine gute Sauce ist nicht zu Unrecht der heimliche Star zu edlen Fleischgerichten. Sie macht ein Gericht erst vollständig. Planen Sie ein feines Dinner mit Freunden, gehört eine selbstgemachte Sauce zu Fleischgerichten dazu.

Der Jus ist eine französische Grundsauce und bezeichnet einen konzentrierten Fleischfond. Fertig gekocht geliert der Jus, sobald er erkaltet. So kann er gut portionsweise eingefroren und für die weitere Verwendung in Bratensaucen verwendet werden. Um einen Jus selbst herzustellen bedarf es Zeit. Die eigentliche Arbeitszeit hält sich zwar in Grenzen, es ist das Anrösten und Einkochen des Jus, das mehrere Stunden in Anspruch nimmt.

Zutaten für den Rinderjus

- 2 kg Knochen vom Rind
- Öl zum Braten
- 2 Knoblauchzehen
- 3 Zwiebeln
- 3 große Möhren
- 100 g Sellerie
- 2 EL Tomatenmark
- 1 Liter Rotwein
- 3 Liter Wasser
- Pfefferkörner
- Wacholderbeeren
- 2 Lorbeerblätter
- Salz

Zubereitung des Rinderjus

Die Knochen waschen und in walnussgroße Stücke hacken. In einem großen Bräter für etwa 2 Stunden in Öl anrösten, bis die Knochen eine schöne Farbe angenommen haben.

Schneller geht es im Backofen: Hier können größere Knochenstücke wie Beinscheiben am Stück unter hoher Temperatur (160°C) eine halbe Stunde im Backofen geröstet werden.

In der Zwischenzeit das Wurzelgemüse vorbereiten: Die Möhren schälen. Zwiebel und Knoblauch werden mit Schale verarbeitet, da sie viel Aroma und Farbe beinhalten. Achten Sie daher darauf, dass die Schale von Knoblauch und Zwiebel sauber ist. Das Gemüse ebenfalls in walnussgroße Stücke schneiden. Vor allem Knoblauch wird schnell bitter und sollte daher nicht geschnitten werden.

Wenn die Knochen im Bräter nach etwa 2 Stunden eine goldgelbe Farbe angenommen haben, das Gemüse hinzufügen und nochmals etwa 30 Minuten mit rösten.

Anschließend das Tomatenmark hinzufügen und unter ständigem Rühren etwa 2-3 Minuten mitrösten. Mehrmals mit Rotwein ablöschen, den Rotwein zwischendrin immer wieder verkochen lassen. Das Wasser hinzufügen und aufkochen lassen. Wenn sich Schaum bildet, diesen mit einer Kelle abschöpfen.

Nun die Lorbeerblätter, Pfefferkörner, Wacholderbeeren und etwas Salz hinzufügen. Den Rinderjus 4 bis 5 Stunden leicht köcheln lassen.

Sind Fleischknochen und Gemüse gut ausgekocht, wird der Jus zuerst durch ein grobes Sieb abgeseiht. Anschließend den Jus noch einmal um die Hälfte reduzieren, dann durch ein feines Haarsieb passieren. Wenn der Jus erkaltet, geliert er. Beim Erwärmen wird er wieder flüssiger.

Gutes Gelingen bei dem Rinderjus!

Tipp: Wer den Rinderjus länger haltbar machen möchte, kann ihn noch einmal aufkochen und heiß in gründlich ausgespülte Einmachgläser füllen. Sofort verschließen und langsam abkühlen lassen. So hält sich der Rinderjus im Kühlschrank etwa drei Monate. Wird das Glas angebrochen, sollte der Jus zügig aufgebraucht werden.

Eingefroren in der Gefriertruhe hält er noch länger: etwa sechs Monate. Optimal ist es, wenn man den Jus in Gefrierbeutel für Eiswürfel einfüllt: So kann man bei Bedarf schnell eine Portion entnehmen und für Bratensaucen weiterverwenden.

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Dieser Beitrag stammt von und dem worldsoffood-Team