Warum Tortellini schwimmen, wenn sie gar sind - Frag Heinz Landhaus Scherrer

Warum Tortellini schwimmen, wenn sie gar sind - Frag Heinz

Warum ist die Banane krumm? In welche Richtung platzt die Wurst? Warum gibt es braune und weiße Eier? Und warum schwimmen Teigtaschen, wenn sie gar sind? Wer die Antwort auf all diese Fragen wissen möchte, fragt am besten Heinz O. Wehmann, Chefkoch des Hamburger Sternerestaurants Landhaus Scherrer. In den 30 Jahren, in denen er als Koch auf höchstem Niveau tätig ist, hat er sich mehrfach mit kniffligen Fragen rund um Lebensmittel auseinandersetzen müssen und sich schließlich zu einem echten Experten entwickelt.

Aber warum schwimmen Tortellini eigentlich oben wenn sie gar sind? Heinz O. Wehmann kennt die einfache Erklärung:

„Tortellini bestehen aus Teig, der mit feinen Luftporen durchsetzt ist. Gibt man diese ins Wasser, lagern sich in den Poren Wassermoleküle an. Dabei quellen die Teigtaschen auf und die Stärke verkleistert. Das heiße Wasser führt dazu, dass sich die Luft in den Hohlräumen ausdehnt. Die Hüllen der Tortellini blasen sich auf. Dadurch nimmt die Dichte der Teigtasche ab und sie schwimmen an der Wasseroberfläche.

Gibt man die fertig gekochten Tortellini, die auf der Wasseroberfläche schwimmen, in kaltes Wasser, so sinken sie wieder zu Boden: Die Luft kühlt sich wieder ab, das Volumen nimmt ab – und damit nimmt die Dichte wieder zu.“

Quelle: www.landhausscherrer.de
Dieser Beitrag stammt von und dem worldsoffood-Team