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Der richtige Biss

So gelingt die perfekte Pasta

Nudeln stehen bei vielen Deutschen fast täglich auf dem Tisch. Doch nicht immer gelingen sie. Oft sind sie zu weich, zu hart oder sie kleben schon beim Kochen zusammen. Damit das bei Ihnen in Zukunft nicht mehr passiert, finden Sie hier die wichtigsten Tipps, wie Sie eine perfekte Pasta zubereiten.

Pasta oder Nudeln passen zu fast allen Gerichten und können auch ohne weitere Zutaten nur mit einer leckeren Soße gegessen werden. Beim Italiener bekommt man eine schöne Pasta als dente, also mit Biss vorgesetzt. Versucht man zuhause, die Pasta nachzukochen, wird man oft enttäuscht. Dabei ist es gar nicht so schwer, Nudeln richtig zu kochen, wenn man weiß wie es geht.

Wassermenge

Wichtig ist zunächst die richtige Menge Wasser. Damit Pasta nicht zu hart oder weich werden, darf man nicht zu viel oder zu wenig Wasser nehmen. Pro 80 bis 100 Gramm Nudeln empfiehlt sich ein Liter Wasser. Geben Sie die Pasta erst in das Wasser, wenn dieses richtig sprudelnd kocht. Das erhöht laut dem Verband der Teigwarenhersteller und Hartweizenmühlen Deutschland die Bissfestigkeit der Teigwaren. Sie können einen Tropfen Öl hinein geben. Dadurch kocht das Wasser nicht so leicht über. Seien Sie mit dem Öl aber sparsam. Denn ohne Öl wird die Nudeln poröser und kann dadurch mehr Soße aufnehmen. Das Zusammenkleben der Pasta kann das Öl im Wasser dagegen nicht verhindern.

Nudeln kochen

Salz im Wasser erhöht die Siedetemperatur. Daher sollte man es erst ins Wasser schütten, wenn dieses bereits kocht. Sie können das Salz auch erst unmittelbar nach den Nudeln ins Wasser geben. Zu spät sollte man das Salz aber auch nicht ins Wasser geben, da die Poren der Nudeln sonst schon geschlossen sind und keinen Geschmack mehr annehmen können. Was die Salz-Menge angeht, so gibt es die Formel 10 zu 100 zu 1.000. Das heißt vereinfacht gesagt, auf einen Liter Wasser kommen hundert Gramm Nudeln und zehn Gramm Salz.

Benutzen Sie einen offenen Topf und rühren Sie die Nudeln alle drei Minuten mit einem Holzlöffel um, damit sie gleichmäßig gegart werden und nicht zusammenpappen. Wie lange die Nudeln im Topf kochen müssen, hängt von der Nudelsorte ab. Achten Sie auf die Garzeit und probieren Sie eine Nudel, bevor Sie sie abgießen. Warten Sie nicht zu lange mit dem Abgießen, da die Nudeln nach dem Kochen noch weiter garen und dann zu weich werden könnten.

Abgießen und servieren

Nudeln müssen nach dem Abgießen nicht mit Wasser abgeschreckt werden. Dadurch spült man die Stärke herunter und die Soße bleibt weniger gut haften. Außerdem werden sie schneller kalt. Verwenden Sie die Nudeln nach dem Abgießen so schnell wie möglich weiter, da die Pasta auch ohne Wasser noch weiter kocht. Daher werden Nudeln schnell matschig, kleben zusammen oder können auch weniger Soße aufnehmen, wenn man sie zu lange stehen lässt. Wenn Sie mit dem Essen noch etwas warten müssen, vermischen Sie die Nudeln lieber direkt mit der Soße, damit sie nicht weiter kochen.

Geben Sie ein wenig Nudelwasser mit in die Servierschüssel. Dadurch kleben die Nudeln weniger stark zusammen. Kochen Sie lieber die Soße vor. Diese lässt sich einfacher warm halten als Pasta. Eine italienische Redensart sagt. Die Gäste warten auf die Nudeln, nicht umgekehrt. Wenn Sie sich daran halten, klappen Ihre Nudeln mit Sicherheit.

Dieser Beitrag stammt von und dem worldsoffood-Team