Kiezküche – St. Pauli kulinarisch mpeyer Communication
So isst St. Pauli

Kiezküche – St. Pauli kulinarisch

Das Kochbuch „Kiezküche St. Pauli“ zeigt die kulinarische Vielfalt von Hamburgs schillerndstem Stadtteil. Neben den Rezepten erfährt man so einiges über die Geschichte und die liebenswerten Einwohner des Viertels.

Wer das Buch Kiezküche aufschlägt, erhält zunächst einen Kiez-Crashkurs. Neben der genauen Länge der Reeperbahn, der Größe und der Einwohnerzahl des Stadtteils, erfährt man, dass bei einem Spiel des FC St. Pauli etwa 1 Tonne Bratwurst verzehrt wird. Harte Fakten also, denen 55 Rezepte für herzhafte und traditionsreiche Gerichte folgen sollen. Dabei machen Kiez-Legenden vom Labskaus bis zum Matjes den Anfang. Im nächsten Kapitel geht es traditionell weiter, schließlich gehört der Fisch nach Hamburg, wie der „Glochard“ zur Reeperbahn (dazu aber später mehr).

Fish Chips 72dpiDabei ist die Bandbreite im gesamten Buch so groß, wie die kulturelle Vielfalt auf St. Pauli selbst. Angefangen bei Fish & Chips bis hin zu gebeiztem Orangenlachs mit Fenchel, Tomaten und Oliven reicht die Bandbreite der Gerichte. Im Fleisch-Kapitel reicht diese Vielfalt dann vom Besoffenen Hahn bis zur Vollen Flanke, einem mariniertemn Rindersteak mit Radieschen und Zwiebeln. Das Kapitel „Weltklasse“ treibt dieses Konzept mit den Gerichten aus der ganzen Welt St. Paulis auf die Spitze. Schließlich leben Menschen aus 136 Nationen in diesem Hamburger Stadtteil. Einige ihrer traditionellen Speisen finden sich im Buch nun wieder.


Ihren Senf dazu geben immer wieder auch lebendige Kiez-Legenden wie Fußballkommentator Rolf „Rollo“ Fuhrmann (St. Pauli-Fan), Schauspielerin Maria Ketikidou (Großstadtrevier), Ex-Kicker André Trulsen (FC St. Pauli), aber auch unbekanntere Helden, deren Namen nur auf St. Pauli Klang haben. Ihre Beiträge machen das Buch zu einem Streifzug durch das Viertel.

Die weiteren Kapitel der Kiezküche

Um die Vielfalt der „Kiezküche“ Rechnung zu tragen, sollen an dieser Stelle wenigstens noch stichpunktartig die weiteren Kapitel genannt werden. Als da wären: „Veggies“ für die Fleischfreien, „Rabaukenfutter“ für die Kids, Desserts im Kapitel „Schlusspfiff", ein paar Rezepturen für alkoholische Mischgetränk-Rezepte, um sie sich „Hinter die Binde" zu kippen und – als Konsequenz – natürlich ein „Katerfrühstück".

Puffreise 72dpiNebenbei werden legendäre Kneipen wie der „Glochard“ vorgestellt, die selbst beim Autor dieser Zeilen die eine oder andere Erinnerung an lange und launige Nächte in den 1990er Jahren weckt. Das Schmalzbrot, das es wie die Kneipe selbst seit 1983 rund um die Uhr gibt, kostet den hungrigen Besucher keinen Cent. Allerdings muss man hier selbst Hand anlegen, sich das Brot schneiden und mit dem Schmalz aus dem daneben stehenden Topf bestreichen. Bei einer Tour über die Reeperbahn kann dies entscheidende Energiereserven liefern, schließlich können die Nächte hier bekanntlich sehr lang werden.

Fazit: Ein Alternativer Stadtführer durch St. Pauli

Das Kochbuch Kiezküche ist viel mehr als eine reine Rezept-Sammlung aus dem hohen Norden, bietet es doch jede Menge Lesenswertes über liebenswerte Kiezgrößen, Faktenreiches über den FC St. Pauli und Wissenswertes zum Verein „Viva con Agua de Sankt Pauli". Dazu satte 400 Bilder, die Appetit machen. So wird „Kiezküche“ sogar zu einem alternativen Stadtführer durch St. Pauli. All das zusammengetragen hat Sven Langanke (und ein Team aus zwei Autoren, einem Designer und einem Fotografen), der in Hamburg lebt und arbeitet. Als Koch, St. Paulianer - und nun auch als Kochbuch-Autor.

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Hintergrundinfo: „Kiezküche“

Das Hardcoverbuch „Kiezküche St. Pauli“ wird von der Hamburger Kommunikationsagentur mpeyer Communication herausgegeben und ist ab sofort zum Preis von 29,90 Euro unter www.kiezkueche.com sowie in ausgewählten Shops erhältlich.

Weitere Rezepte aus dem Buch

Gebeizter Orangenlachs
Scharfe Partybuletten

Dieser Beitrag stammt von und dem worldsoffood-Team