Spätzle selber machen mit dem Spätzle-Shaker www.spätzle-shaker.de

Spätzle selber machen mit dem Spätzle-Shaker

Spätzle vom Brett schaben ist eine sehr aufwendige Möglichkeit, den schwäbischen Teigklassiker selbst zu machen. Eine Schwäbin hat Abhilfe geschaffen und den Spätzle-Shaker erfunden. Mit ihm soll es ganz einfach sein, Spätzle selbst zu machen. Wir haben den Spätzle-Shaker getestet.

Selbstgemachte Spätzle in 3 Minuten. Das kündigt der Spätzle-Shaker schon auf seiner Verpackung an. Rein optisch macht er den Eindruck eines Cocktailshakers aus Plastik. Für seine Funktion ist das von Bedeutung, da man den Spätzle-Teig aus ihm direkt in das leicht kochende Wasser drückt. Zuvor jedoch – und das ist das praktische am Spätzle-Shaker – mischt man den Teig direkt im Shaker. Praktisch auch, dass die Menge der für den Teig benötigten Zutaten außen auf dem Shaker angegeben ist. Einfach Eier, Mehl, Wasser und Salz nach der angegebenen Menge einfüllen, Deckel drauf und schütteln.

spaetzle-shakerDer Spätzle-Shaker im Praxistest

Sobald die Zutaten im Shaker sind soll man den Spätzleshaker einige Sekunden bis Minuten lang schütteln, damit sich alles gut vermischt. Zwei kleine Eisenkugeln helfen dabei, die Zutaten miteinander zu vermengen. In drei Minuten sollen die Spätzle laut Verpackung fertig sein. So viel zur Theorie, denn die angegebene Zeit ist in der Praxis doch etwas kurz bemessen. Um die gewünschte Konsistenz zu erreichen, sollte man so lange schütteln, bis keine Klümpchen mehr zu sehen sind. Gegebenenfalls, und darauf wird auch in der Anleitung hingewiesen, muss man nochmals ein wenig Mehl oder Wasser hinzufügen, sofern der Teig noch zu flüssig oder zu trocken ist. Am besten ist es jedoch, wenn man die Zutaten schon vor dem Schütteln einmal kurz mit einem Löffel vermengt. Die Spätzle allerdings, die man hernach ins leicht kochende Wasser drückt, sind so, wie Spätzle sein sollen. Herausnehmen muss man die Spätzle übrigens dann, wenn sie nach kurzer Zeit an der Oberfläche schwimmen.

Erfinderduo Mutter und Sohn

Anstoß für die schwäbische Erfindung war der immer wiederkehrende Wunsch eines Sohnes an seine Mutter nach Käse-Spätzle. Da dieser Wunsch aber immer eine Menge Arbeit mit sich brachte, machte sich die Tübinger Journalistin Susann Hartung irgendwann ihre ganz eigenen Gedanken und tüftelte den Spätzle-Shaker aus. Bis dieser dann die heutige Serienreife hatte, dauerte es zwar noch ein Weilchen, inzwischen gibt es aber eine ganze Produktpalette rund um die Erfindung aus dem Jahr 2007: Neben dem Klassiker in zwei Größen (für zwei und vier Portionen) gibt es den Salat-Dressing-Shaker, einen Shaker für Pfannkuchen-Teig, ein Kochbuch und Schürzen. Sogar Ersatzteile wie die Eisenkugeln zum Mixen gibt es zum Nachkauf im Spätzle-Shaker-Shop.

Fazit

Auch wenn man den Spätzle-Shaker etwas länger schütteln muss als angegeben, ist er ein wirksamer Küchenhelfer. War Spätzle selber machen früher doch eher aufwendig und schreckte deshalb viele ab, geht das nun gewissermaßen im Handumdrehen. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Küche recht sauber bleibt, da man den Teig direkt im Spätzle-Shaker zubereitet. Rührschüssel, Messbecher und Löffel bleiben unberührt.

Hier geht es zu dem Klassiker unter den Spätzle-Rezepten, den Sie mit dem Spätzle-Shaker zubereiten können: Kässpatzen

Weitere Informationen rund um die praktische Erfindung finden Sie hier: spätzle-shaker.de

Dieser Beitrag stammt von und dem worldsoffood-Team