Sushi vom Olympioniken Marc Zwiebler thinkstock.com
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Sushi vom Olympioniken Marc Zwiebler

Marc Zwiebler ist der aktuelle Europameister im Badminton. Mit einem souveränen Sieg ist er in sein Olympisches Turnier gestartet. Diese Erfolgsserie möchte er gern heute Abend gegen seinen ukrainischen Konkurrenten fortsetzen. Vielleicht hat er in London ja ein geeignetes Restaurant gefunden, in dem er sein Lieblingsgericht, Sushi, essen gehen kann. Für worlds of food erklärt er, wie man Sushi selber macht.

Maki-Sushi ist wohl die bekannteste Art, Sushi zu machen. Dabei werden Fisch-Streifen oder Gemüse in Reis gelegt und das ganze dann in Noriblättern eingerollt. Das sieht nicht nur gut aus, sondern schmeckt auch lecker. Maki-Sushi selber zu machen klingt auf den ersten Blick schwierig, ist es aber nicht.

„Wenn ich unterwegs bin, gehe ich gerne Sushi essen“, sagt Badminton-Star Marc Zwiebler. „Sushi hat nicht viele Kalorien, im Reis sind wertvolle Kohlenhydrate und der Fisch enthält wichtige Proteine und ungesättigte Fettsäuren. Leider habe ich nur selten die Zeit, mir selber Sushi zu machen. Aber früher habe ich mir es häufiger selber zubereitet.“

Hier ist Marc Zwieblers Anleitung zum Maki-Sushi selber machen.

Wichtig ist vor allem, richtigen Sushi-Reis zu verwenden. Denn normaler Reis klebt nicht und die Gefahr ist hoch, dass das Maki-Sushi nach dem Rollen wieder auseinander bricht.

Zutaten (für 4 Personen):marc zwiebler
Ca. 700 Gramm Sushi-Reis
14 – 16 Nori-Blätter (aus dem Asia-Shop)
ca. 500 Gramm rohe Fischfilets (z.B. Lachs, Thunfisch, Garnelen)
Gemüse je nach Geschmack z.B. Salatgurke, Möhren, Frühlingszwiebeln,…
Wasabi

Kochutensilien:
Scharfes Messer
Bambusmatte

Zubereitung:
Den Sushi-Reis (aus dem Asia-Shop) nach entsprechender Vorgabe kochen. Sushi-Reis zuzubereiten ist eine Kunst für sich. Selbst japanische Sushi-Meister verbringen die ersten Jahre ihrer Ausbildung zum Großteil mit der Zubereitung von Sushi-Reis. Also wenn der Reis bei den ersten Versuchen nicht direkt perfekt klebt, nicht gleich die Flinte ins Korn werfen.

Fisch und Gemüse in lange Streifen schneiden.

Die Bambusmatte ausrollen.

Ein Nori-Blatt mit der glatten Seite nach unten auf die Bambusmatte legen. Anschließend mit angefeuchteten Händen ein bis zwei Hände Sushi-Reis auf dem Nori-Blatt verteilen, dass der Reis gleichmäßig rund 1cm hoch auf dem Nori-Blatt verteilt ist. Am oberen und unteren Rand etwas Platz lassen.

Im unteren Drittel des Sushi-Reis eine kleine Rinne eindrücken. Diese mit etwas Wasabi bestreichen und je nach Geschmack Fisch und Gemüse hineinlegen.

Nun kommt das Schwierigste bei der Zubereitung von Maki-Sushi: das Einrollen. Ähnlich wie wenn man sich selber eine Zigarette dreht, wird die Bambusmatte zunächst nach innen eingeschlagen. Dann die Bambusmatte nach hinten wegziehen und mit etwas Druck das Nori-Blatt vollends einrollen und fest zusammendrücken. Anschließend die fertigen Sushi-Rollen kalt stellen und kurz vor dem Verzehr in ca. 2cm dicke Streifen schneiden.

Sushi wird mit Stäbchen gegessen und mit Soja-Sauce, Wasabi und eingelegtem Ingwer (Gari) gereicht.

Guten Appetit wünscht

Euer Marc Zwiebler

Bildquelle: getty images

Dieser Beitrag stammt von und dem worldsoffood-Team