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Petersilie: Mehr als nur Dekoration

Die Petersilie wird von vielen als schlichtes Beiwerk auf dem Teller angesehen. Doch damit tut man ihr großes Unrecht. Vitalstoffe, Spurenelemente und Vitamine machen sie zu einer wertvollen Zutat.

Die zu der Pflanzenfamilie der Doldenblütler gehörende Petersilie gilt weltweit als wichtige Zutat, jedoch wird sie zumeist als Gewürz angesehen. So kann man Fleischgerichte, Fisch, Nudeln, Suppen, Soßen oder Salate gut mit roher oder gekochter Petersilie verfeinern. Die Petersilie besitzt dabei allerdings eine so große Anzahl an Vitalstoffen und Spurenelementen, dass sie auf keinem Speiseplan fehlen sollte.

Vitaminreiche Petersilie

Zu den in der Petersilie zahlreich enthaltenen Vitaminen zählen Vitamin A, die Vitamine B1 bis B6, Vitamin C, Beta Carotin, Folsäure, Vitamin K und jüngste Untersuchungen wollen sogar Vitamin B12 als Bestandteil von Petersilie entdeckt haben.

Des Weiteren liefert sie Eisen, Kalzium, Phosphor, Mangan, Kalium, Magnesium und Schwefel. Diese Mineralstoffe und Spurenelemente sind organischer Natur und somit anders als in Nahrungsergänzungsmitteln vom Körper leicht zu verwerten.

Petersilie soll Lungenkrebs vorbeugen

Kein Wunder also, dass die Petersilie unserem Organismus bei vielen verschiedenen Problemen zur Seite springen kann. So hilft sie bei Sodbrennen und Aufstoßen, hilft dem Herz, erhöht generell das Leistungsvermögen, hilft bei Erschöpfungszuständen und trägt zur Auflösung von Cholesterin in den Venen bei.

Zusätzlich härtet Petersilie die Zähne, unterstützt den Knochenaufbau, reduziert Entzündungen, unterstützt die körpereigenen Abwehrkräfte, wirkt regulierend auf das körpereigene Hormonsystem, beseitigt Völlegefühl im Magen und verbessert die Nährstoffaufnahme des Körpers. Sie regt also den gesamten Verdauungsvorgang an und wirkt harntreibend und förderlich auf Niere und Blase.

Die zweijährige Pflanze enthält unter anderem auch den natürlichen Farbstoff Chlorophyll. Dieser hilft bei der Reinigung und Reproduktion des Bluts und, eng damit verknüpft,  der Entgiftung der Leber und Nieren. Die ätherischen Öle in der Pflanze verhindern Mund- und sorgen für einen angenehmen Körpergeruch. 

Viel wichtiger als das charakteristische Aroma ist aber die Tatsache, dass Petersilie auch zur Vorbeugung von Lungenkrebs empfohlen wird. Dies liegt daran, dass über die Luft in die Lungen gelangte krebserregende Stoffe von den ätherischen Ölen der Petersilie ausgeglichen werden.

Schwangere sollten nur kleine Mengen Petersilie verzehren

Als weitere positive Eigenschaft der Petersilie sei noch ihre angeblich anregende Wirkung auf die Geschlechtsorgane bei Frauen und Männern zu nennen. Doch die Menstruation fördernde Pflanze kann bei übermäßigem Verzehr Frühgeburten auslösen, weshalb Schwangeren geraten wird, keine größeren Mengen an Petersilie zu verzehren.

Petersilie kann aber auch äußerliche Anwendung finden. So hilft sie zum Beispiel gegen Insektenstiche, Kopfschuppen, Geschwüre und rote Äderchen.  Dazu verwendet man sie entweder als verdünnte Tinktur oder als eine Auflage von gehackter frischer Petersilie.

Für eine gesunde und ausgewogene Ernährung ist es jedenfalls ratsam, Petersilie drei bis viel Mal pro Woche einer Speise beizufügen.  Denn das Küchenkraut kann eben doch deutlich mehr, als nur den Tellerrand zu dekorieren.

Dieser Beitrag stammt von und dem worldsoffood-Team