Müsli selbstgemacht – Wie man ein Müsli zusammenstellt thinkstockphotos.com
Müsli selbst machen

Müsli selbstgemacht – Wie man ein Müsli zusammenstellt

Ein (zuckerfreies) Müsli stellt in der Regel eine gesunde Mahlzeit zum Frühstück dar. Allerdings kommt es auf die Zutaten an. Wir haben ein paar Tipps zusammengestellt, wie man sein Müsli am besten selbst macht.

Zu allererst sollte ein richtiges Vollkornmüsli die Basis bilden. Wichtig auch: Auf Zuckerzusätze, wie sie insbesondere in Schoko-, Knusper- oder Crunchy-Müslis vorkommen, verzichten. Häufig wird aber auch bei Früchte- oder Nussmüslis Zucker zugesetzt. Die Kennzeichnung „Ohne Zuckerzusatz“ ist eine gute Orientierung. Wer allerdings ganz auf Nummer sicher gehen möchte, der stellt sich sein Müsli komplett selbst zusammen. Der Vorteil: man weiß, was drin ist und kann das Müsli ganz nach seinem Geschmack gestalten.

Müsli machen – gesunde Inhaltstoffe

Die Basis eines Müslis stellen in der Regel Getreideflocken dar. Neben dem Klassiker Haferflocken bieten sich auch Dinkel-, Roggen- oder Hirseflocken an. Dass eine Kombination verschiedener Flocken ebenfalls mundet, versteht sich von selbst.

Als etwas unbekannteres Getreide seien Amaranth oder Quinoa empfohlen. Das „Powerkorn der Inka“ punktet mit wichtigen Mineralstoffen wie Eisen, Zink, Kalzium und Magnesium und einem hohen Vitamin B-Anteil. Außerdem ist ein hoher Anteil an Lysin enthalten, einer für den Körper essentiellen Aminosäure.

Obst und Nüsse im Müsli

Ist der Grundstein gelegt, sind der Fantasie fast keine Grenzen gesetzt. Für eine fruchtige Note und natürliche Süße sorgen Trockenfrüchte und – je nach Saison – frisches Obst. Nüsse und andere Hülsenfrüchte wie Mandeln, Walnüsse, Cashewnüsse oder Haselnüsse liefern wichtige Omega-3-Fettsäuren.

Apropos Omega-3-Fettsäuren. Wer sein Müsli gerne mit Joghurt isst, kann auch noch 1 bis 2 Esslöffel Leinsamen-Öl untermischen. In 100g Leinsamen-Öl sind 54,20g Omega-3-Fettsäuren enthalten. Das geht mit Milch natürlich auch, sieht aber nicht besonders schön aus.

Kerne und Samen

Außerdem sollten Kerne ins Müsli. Wie die Nüsse, liefern auch Sonnenblumenkerne, Leinsamen, Sesam und Co wichtige Mineralstoffe und Spurenelemente. Unter anderem dabei: Selen, Folsäure, Calcium oder Eisen.
Ein guter Zink-, Eiweiß- und Vitamin-E-Lieferant sind Weizenkeime. Die Konzentration an Spurenelementen ist in den Keimen deutlich erhöht. Normalerweise werden sie aber bereits vor dem Mahlen des Korns entfernt, um zu verhindern, dass das Mehl ranzig wird. Einfach etwa zwei bis drei Esslöffel in einer Portion Müsli untermischen.

Alle hier genannten Zutaten bekommt man in der Regel im Supermarkt oder im Reformhaus. Wer sein Müsli also zukünftig selbst zusammenstellt, weiß immer was drin ist und kann jeden Tag sein Müsli variieren. Zumal man beim Müsli machen ja letztendlich auch immer noch vor die Grundsatzfrage gestellt wird: Müsli mit Milch oder mit Joghurt?

Dieser Beitrag stammt von und dem worldsoffood-Team