Exotische Früchte: Borojo Jean-Luc Crucifix (http://en.wikipedia.org/wiki/File:Borojoa_patinoi.jpg)

Exotische Früchte: Borojo

Borojos stammen von der Pazifikküste Südamerikas und sehen aus wie runde Avocados wenn sie reif sind – braun und schrumpelig. In Deutschland ist die Frucht noch weitestgehend unbekannt. Dabei verfügt sie doch über wertvolle Inhaltsstoffe.

Die nicht sonderlich attraktiven Borojos haben einen gewöhnungsbedürftigen Geschmack. Man sollte das Fruchtfleisch, das beispielsweise in Kolumbien überwiegend zu Saft oder Milchshakes verarbeitet wird, unbedingt süßen und mit Honig, Maracuja- oder Orangensaft verfeinern. Neben dem Saft kann man Borojos aber auch zu Marmelade oder süß-sauren Soßen wie Chutneys verarbeiten.

Inhaltsstoffe und Wirkung der Borojo

Die in ihren Ursprungsländern sehr begehrten Früchte enthalten viel Vitamin A und C, sind reich an Eisen, Magnesium, Kalzium, Phosphor und verfügen über essentielle Fettsäuren. Aufgrund ihrer Inhaltsstoffe wird den Borojos eine blutdrucksenkende Wirkung zugeschrieben. Sie sollen das Hungergefühl eindämmen, den Zuckerhaushalt im Blut ausgleichen und auch bei bronchialen Beschwerden helfen können.

Zudem wird den Früchten eine aphrodisierende Wirkung nachgesagt. Der Fruchtsaft wird von den Kolumbianern auch als Jugo d’ amor (Liebessaft) bezeichnet, weshalb er sich besonders bei männlichen Kolumbianern einer gewissen Beliebtheit erfreut.


Dieser Beitrag stammt von und dem worldsoffood-Team