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Was ist Bockshornklee?

Ursprünglich kommt der Bockshornklee aus Indien, wo er schon im Altertum geschätzt wurde. Benediktinermönche haben ihn bei uns eingeführt und in ihren Klostergärten kultiviert. Aus Ägypten importierter verseuchter Samen des Bockshornklees soll nun die Ursache für die EHEC-Erkrankungen hierzulande sein. Aber was ist Bockshornklee eigentlich?

Die EU stoppte mit sofortiger Wirkung den Import von Bockshornkleesamen aus Ägypten. Ebenso wird angeraten, Bockshornkleesamen, der ab 2009 importiert wurde, nicht mehr zu verwenden. Dieser wird europaweit vom Markt genommen und in Proben hinsichtlich des EHEC-Erregers untersucht.

Was ist Bockshornklee?

Der wissenschaftliche Name vom Bockshornklee ist Trigonella foenum-graecum und er gehört zur Pflanzenfamilie der Schmetterlingsblütler (Faboideae).

Die Samen des Bockshornklee helfen bei der Stärkung von Menschen in der Rekonvaleszens oder mit Untergewicht. Äußerlich kann man ihn gegen Entzündungen und Eiterungen der Haut verwenden, beispielsweise bei Furunkeln oder offenen Beinen.

Wie verwendet man Bockshornklee?

Vom Bockshornklee wird vor allem der Samen verwendet. Diesen kann man als Tee kochen und trinken. Er stärkt den Appetit und das Allgemeinbefinden und wirkt Untergewicht entgegen. Auch bei Erkrankungen der Atmungswege oder des Verdauungstraktes setzt er seine entzündungshemmenden und schleimlösenden Wirkstoffe ein.

Bockshornklee als Tee

Man kann den Tee als Kompresse oder die gekochten und zerstampften Samen als Breiumschlag auf erkrankte Stellen legen. Bockshornklee fördert zudem das Reifwerden von Furunkeln und die Abheilung verschiedener Hauterkrankungen. Bockshornklee wird auch gerne in Form von Keimsprossen gegessen. Er verfügt über eine angenehm frische Würze, wirkt kräftigend und blutreinigend.

 

Bockshornkleesamen als Gewürz

Wird meist in Kombination mit anderen Gewürzen verwendet. Alleine verwendet schmeckt Bockshornklee vor dem Anrösten leicht bitter. Bockshornkleesamen ist Grundlage vieler Currys. Man würzt mit ihm Fischgerichte, Brot und Frischkäse. Bockshornklee ist sehr wichtig in der indischen Küche.

Dieser Beitrag stammt von und dem worldsoffood-Team