Sonnenliebende Kräuter - Tipps zur Zucht auf dem Balkon www.thinkstock.de

Sonnenliebende Kräuter - Tipps zur Zucht auf dem Balkon

Kräuter verfeinern die Gerichte und sind gesund. Am besten schmecken sie natürlich aus dem eigenen Anbau. Aber um Kräuter zu züchten braucht man nicht unbedingt einen großen Garten.  Wir geben Ihnen Tipps welche Kräuter Sie am besten auf der sonnigen Seite des Balkons pflanzen sollten und von welcher heilenden Wirkung Sie profitieren können.

Zu den sonnenliebenden Kräutern gehören unter anderem Rosmarin, Thymian, Salbei oder Dill. Allesamt fühlen sich besonders wohl, wenn sie sparsam gegossen werden und darauf geachtet wird, dass im Topf keine Staunässe entsteht. Diese hat mit ein wenig Sand oder feinem Kies in der Blumenerde keine Chance. Zusätzlich sollten die Gefäße über ein Drainageloch verfügen, damit überschüssiges Wasser ablaufen kann. Dafür das Loch einfach mit Kieselsteinen oder Tonscherben verdecken, so kann abfließendes Pflanzensubstrat das Loch nicht verstopfen.

Ausnahme: „Lediglich Dill genießt regelmäßige Bewässerung und gerade an besonders warmen Tagen entsprechend mehr Wasser!“, so Gesundheitsexpertin Isabell Goyn von DocJones.de.

Rosmarin bei Magenbeschwerden

Rosmarinblätter und Rosmarinöl werden innerlich bei Magen-Darmbeschwerden eingesetzt, vor allem bei Verdauungsproblemen, die sich durch Blähungen äußern können. Äußerlich angewendet helfen die Wirkstoffe nachweislich gegen rheumatische Beschwerden wie Muskelschmerzen und gegen Kreislaufprobleme, die mit einem zu niedrigem Blutdruck verbunden sind.

Thymian wohltuend bei Atemwegsbeschwerden

Die in Thymian enthaltenen ätherischen Öle helfen erwiesenermaßen sowohl bei Reizhusten und können gleichzeitig festsitzenden Bronchialschleim lösen.

Salbei für einen freien Rachen

Salbei enthält mindestens 1,5 Prozent ätherisches Öl und kann aufgrund seiner antibakteriellen sowie virus- und pilzhemmenden Wirkung gegen allerhand Beschwerden helfen. Er verhindert zum Beispiel übermäßige Schweißbildung, Zahnfleischentzündung und Mundgeruch. Bei Halsschmerzen rät die DocJones.de-Redaktion mindestens zweimal täglich zum Gurgeln mit einem Salbeitrank. Der Grund: „Auf diese Weise wird der Rachenraum desinfiziert und Bakterien haben schlechte Karten, sich zu vermehren.“, erklärt Gesundheitsexpertin Isabell Goyn.

Dill – das Gurkengewürz mit heilender Wirkung

Dill schmeckt nicht nur im Gurkensalat, sondern wirkt sich auch positiv auf die unteren Bauchorgane aus. Als Sitzbad lindert Dill bei manchen Frauen Menstruationsbeschwerden, ein Tee aus Dillsamen hingegen vertreibt Magenprobleme und Blähungen. „Der Tee kann besonders gut bei Kleinkindern, die häufig mit Bauchschmerzen zu kämpfen haben, angewandt werden“, weiß die Gesundheitswissenschaftlerin.

Quelle: DocJones.de

Dieser Beitrag stammt von und dem worldsoffood-Team