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Gourmet-Restaurants in Europa

Die deutsche Gourmet-Küche bietet fast alles, was das Herz begehrt.  Dennoch gilt: Andere Länder andere Küchen. Wer im Ausland nach Gourmet Angeboten sucht, wird bereits bei unseren europäischen Nachbarn fündig, denn das Angebot ist groß. Diese Restaurants gehören in Europa jeweils zu den besten ihres Landes.

Dänemark – Noma (Kopenhagen)

noma6©gettyimages/ Die Mitarbeiter des Noma bereiten die Eröffnung vor.Im Noma, 2003 eröffnet, gibt es rein nordische Gourmet-Küche. 2010, 2011 und 2012 wurde das Kopenhagener Restaurant vom englischen Fachblatt „Restaurant Magazine“ zum besten Restaurant der Welt gekürt. Chefkoch René Redzepi verwendet für seine Gerichte ausschließlich skandinavische Produkte und setzt dabei auf kreative Kombinationen. Auf die Teller kommen beispielsweise Austern, Seeigel oder Hummer mit einheimischem Obst und Gemüse und passenden Soßenkreationen. Dazu wird den Gästen eine abgestimmte Weinkarte gereicht, die einen Querschnitt aller international-gefragten Weine beinhaltet.

Spanien – El Celler de Can Roca (Girona)

Das Restaurant wird von den drei Brüdern Joan, Jordi und Josep Roca geleitet und besteht bereits seit 1986. Während sich Joan, der älteste der Brüder, um die Hauptgerichte kümmert, versorgt Josep die Gäste mit ausgewählten Getränken. Der Jüngste im Bunde, Bruder Jordi, kredenzt die frischen Desserts. Die drei Brüder setzen auf traditionelle katalanische Kost, präsentieren diese jedoch mit einer eigenen Freestyle-Methode. Dadurch erhält das Restaurant einen einzigartigen Charme und erfreut sich weltweit großer Beliebtheit.

Italien – Osteria Francescana (Modena)

Neben italienischen Traditionsgerichten werden auch Klassiker sowie saisonale Platten der experimentellen Küche serviert. Für die ideenreiche Speisekarte sorgtmassimo bottura©gettyimages/ Massimo Bottura Küchenchef Massimo Bottura, der das Gourmet-Restaurant 1995 eröffnete. Spektakuläre Gerichte warten auf die Besucher der Osteria, denn Bottura lässt seiner Phantasie bei der Gestaltung der Speisen freien Lauf.

England – Dinner by Heston Blumenthal (London)

Heston Blumenthal©gettyimages/ Heston BlumenthalDer britische Spitzenkoch Heston Blumenthal hat das Dinner 2011 eröffnet. Im Restaurant selbst wird sein Fable für historisch britische Gastronomie ausgelebt und spiegelt sich auch auf der Karte wieder. Historisch geprägte Gerichte unter Verwendung von britischen Zutaten landen auf den Tellern der Gäste. Durch eine Glaswand, die vor der Küche angebracht ist, haben die Gäste freien Blick auf die Küche. Dort hat Küchenchef Ashley Palmer-Watts das Sagen und sorgt dafür, dass dem Dinner der britische Geist nicht abhandenkommt.

Österreich – Steirereck (Wien)

Inmitten des zentral gelegenen Stadtparks befindet sich das Restaurant Steirereck in Wien. Familie Reitbauer bietet den Gästen seit 2005 moderne österreichische Küche. Dabei ist es egal, ob als Menü, à la Carte oder vom Mittagstisch. Die Küche des Hauses unterstützt Kleinerzeuger und nachhaltige Qualitätsprodukte, weshalb das Steirereck zu den gefragtesten Slow Food Restaurants weltweit gehört. Verwendet werden überwiegend heimische Produkte und auch vor dem Wiederbeleben vergessener Gerichte macht die Küche um Chefkoch Heinz Reitbauer keinen Halt.

Frankreich – L´ Atelier Saint-Germain de Joёl Robuchon (Paris)

An einem ähnlich offenen Konzept wie im Dinner (London) bediente sich der Gestalter Pierre-Yves Rocho 2003 bei der Umsetzung im L´Atelier Saint-Germain deJoёl Robuchon©gettyimages/ Joёl Robuchon Joёl Robuchon in Paris. Dort bietet man den Gästen rund 40 Plätze, welche um die quadratisch geschnittene, offene Küche postiert sind. Dort kann die Zubereitung der Speisen und Menüs verfolgt werden. Unmittelbar hinter den Gästen befinden sich die Lagerschränke für diverse französische und internationale Weine. Aus sechs verschieden gewichteten Menüs können die Gäste wählen. Dabei findet man sowohl einheimische, als auch internationale Komponenten auf der Karte. Weltweit gibt es sieben weitere L-Ateliers de Joёl Robuchon sowie 16 Restaurants unter der Aufsicht des Star-Gastronom.

Dieser Beitrag stammt von und dem worldsoffood-Team