Das älteste Riesling-Weingut der Welt – Zu Gast auf Schloss Johannisberg Derk Hoberg
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Das älteste Riesling-Weingut der Welt – Zu Gast auf Schloss Johannisberg

Auf Schloss Johannisberg im Rheingau wird seit etwa 1.200 Jahren Wein angebaut. Seit 1720 sogar ausschließlich Riesling. Das damit älteste reine Riesling-Weingut der Welt liegt inmitten des Rheingaus und ist der Anlaufpunkt unserer dreiteiligen Weinreise. worlds of food wirft heute einen Blick auf die bewegte Geschichte von Schloss Johannisberg, das aber auch heute noch so einiges zu bieten hat.

„Dort auf dem Johannisberg müsste wohl guter Wein wachsen!“ – so oder so ähnlich wird es Karl der Große (748-814) damals auf seiner linksrheinischen Kaiserpfalz in Ingelheim gesagt haben. Von dort beobachtete er, dass auf der anderen Rheinseite – auf dem Johannisberg, um genau zu sein – der Schnee im Frühjahr schneller schmolz, als in Rheinhessen, wo er saß. So ist es auch kein Wunder, dass die erste urkundliche Erwähnung des Weinbaus hier bereits aus dem Jahre 817 stammt.

Das Schloss, welches seit 1715 auf dem Johannisberg steht, blickt auf eine bewegte Geschichte zurück. Genau wie die Weinberge und das zugehörige Benediktinerkloster von 1100 hatte es zahlreiche Besitzerwechsel und sogar die Zerstörung im zweiten Weltkrieg zu verkraften. Dass das traditionsreiche Schloss nun wieder in vollem Glanz erstrahlt und Veranstaltungsort zahlreicher kulinarischer und kultureller Veranstaltungen ist, verdankt es den Fürsten von Metternich, die lange Zeit die Besitzer des Schlosses waren. Heute gehört die Weinbaudomäne dem VDP (Verband Deutscher Prädikatsweingüter) an und setzt die Tradition, außergewöhnliche Weine zu produzieren, fort.

Mehr Informationen zum Weingut, dem Schloss und dem kulinarischen Angebot finden Sie unter www.schloss-johannisberg.de

Video: Was bietet Schloss Johannisberg dem Besucher

Wir sprachen mit Domänenverwalter Christian Witte, der die bewegte Geschichte des Schlosses zusammenfasst und über das umfangreiche aktuelle Angebot auf dem Schloss spricht:

Dieser Beitrag stammt von und dem worldsoffood-Team