Diät-Serie: Die 5-Faktor-Diät istockphoto.com/adamkaz

Diät-Serie: Die 5-Faktor-Diät

Die Hollywood-Stars sind immer in Top-Form, trotz langer Drehtage, wenig Schlaf und viel Stress. Für alle die trotz wenig Zeit ebenfalls immer gut aussehen wollen, hat Privat-Coach Harley Pasternak eine Antwort. Seine „5-Faktor-Diät“ soll der Schlüssel zur Traumfigur sein. 

In Deutschland ist die 5-Faktor-Diät noch relativ unbekannt, in Hollywood ist sie aber schon sehr beliebt. Der Promi-Coach Harley Pasternak hat den Diätplan extra für vielbeschäftigte Sänger und Schauspieler entwickelt, damit sie sich ihren Fans immer in Bestform präsentieren können.

Harley Pasternak trainierte schon Stars wie Halle Berry, Jessica Simpson oder Orlando Bloom. Dabei entwickelte er ein Konzept, das auf fünf wesentlichen Prinzipien beruht, seine „5-Faktor-Diät“. Damit können die Superstars ihr Trainingsprogramm in den kurzen Drehpausen absolvieren und zusätzlich in kürzester Zeit ein gesundes Essen am Set zubereiten.

Die fünf Prinzipien der Diät:

Der 5-Wochen-Plan

Bereits nach fünf Wochen sieht man den Erfolg.

Die 5 Mahlzeiten am Tag
Fünf Mahlzeiten verhindern das Hungergefühl und machen gesund und schlank.

5 Zutaten pro Mahlzeit
Fünf gesunde Zutaten pro Mahlzeit, mehr kommt in kein Gericht. Das spart Zeit und macht schlank.

5 Minuten pro Trainingseinheit
So trainieren sie in nur fünf Minuten eine komplette Muskelgruppe.

Die 5 Schlemmertage in 5 Wochen
An einem Tag pro Woche darf gesündigt werden. Das macht gute Laune und hilft beim Abnehmen.

„Grasen“ statt sich den Bauch vollschlagen

Dem diplomierten Sport- und Ernährungswissenschaftler Pasternak war es wichtig, eine alltagstaugliche Diät zu entwickeln. Der Ernährungs- und Sportplan wird jeweils für fünf Wochen ausgearbeitet. Bei den fünf Mahlzeiten Frühstück, Mittagessen, Abendessen, sowie zwei Zwischenmahlzeiten pro Tag, sollen etwa 1.300 Kilokalorien aufgenommen werden. Außerdem wird durch die Anzahl der Mahlzeiten das Hungergefühl unterdrückt, der Blutzuckerspiegel stabil gehalten und der Stoffwechsel angeregt. Dies entspricht neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen und Hungerattacken gehören damit der Vergangenheit an. Man „grast“ also ständig, anstatt sich den Bauch vollzuschlagen.

Die Lebensmittelauswahl bei den Gerichten ist auf Kohlenhydrate, Proteine, Ballaststoffe, Fett und ein Getränk (Wasser, Diätsoda oder Tee) beschränkt. Alle Speisen sollen in fünf Minuten zuzüglich Garzeit zubereitet sein, so dass auch hier Zeit gespart werden kann.

Das Trainingsprogramm beträgt an fünf Tagen der Woche jeweils 25 Minuten. Es ist unterteilt in fünf Phasen und besteht aus jeweils fünf Minuten Aufwärmen, Krafttraining für den Oberkörper, Krafttraining für den Unterkörper, Rumpftraining und Übungen zur Fettverbrennung.

Sündigen erlaubt

Beliebtester Teil der fünf Prinzipien ist sicherlich der Schlemmertag, an dem gesündigt werden darf. Einmal pro Woche kann man nach Herzenslust essen worauf man Lust hat. Dies hebt die Laune und soll helfen, für den Rest der Woche motiviert zu bleiben.

Die Vor- und Nachteile des Programms

Die Grundprinzipien sind leicht verständlich und sicherlich auch alltagstauglich. Die Sportübungen können ohne großen Aufwand und ohne Trainingsgeräte absolviert werden und sind zudem effizient. Der Ernährungsplan legt Wert auf gesunde Zutaten über einen längeren Zeitraum. 120 Rezepte umfasst der Plan von Harley Pasternak, bietet somit eine Vielfalt, mit der man die fünf Wochen gut überstehen kann.

Problematisch hingegen ist neben der vor allem für Sportler viel zu geringen Kalorienmenge, einige Zutaten für die Gerichte in Deutschland zu bekommen. Sie sind häufig nur in Spezialgeschäften erhältlich, was die Möglichkeiten und die Rezeptvielfalt wiederum einschränkt. Die Trainingsübungen sind für Ungeübte und stark Übergewichtige nur bedingt geeignet. Sie könnten beim Einstieg überfordert sein. Der Schwerpunkt liegt auf Kraft-Ausdauer, die reine Ausdauer kommt leider etwas zu kurz.

Fazit

Bei Pasternaks „5-Faktor-Diät“ dreht sich also alles um die Zahl 5. Kalorienreduziertes und trotzdem ausgewogenes Essen wird mit Training und einem „Jokertag“, an dem genascht werden darf, kombiniert. Die Umstellung des Stoffwechsels durch gesunde Lebensmittel und Sport, ist insgesamt zu empfehlen, vor allem wenn man das Trainingsprogramm über die fünf Wochen ausdehnt. So kann man auch den gefürchteten Jo-Jo-Effekt vermeiden. Allerdings sind die anvisierten 1.300 Kilokalorien am Tag gerade für Sportler zu wenig. Wer die 5-Faktor-Diät ausprobieren will, sollte nach dem Erreichen des Wunschgewichts die Kalorienzufuhr unbedingt wieder erhöhen.

Weitere Informationen gibt es unter www.5-faktor-diaet.de

Dieser Beitrag stammt von und dem worldsoffood-Team